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Reise 2012: Afrika "Die Dritte"

Am 16. August starten wir wieder nach Südafrika!

Für  www.adventure-offroad.de habe  ich folgende Tour ausgearbeitet:



A K T U E L L E S -  R E I S E T A G E B U C H  :

Bad Tölz, Mi. 27.06.2012:
Die Zeit eilt voran in riesen Schritten! Nach 6 Monaten, seit unserer Rückkehr aus Südafrika im Dezember 2011, habe ich noch 5 Tage Zeit das Auto zu packen. Am kommenden Sonntag starten wir nach Bremerhaven, am 3.07. sollen 5 Autos in die Container nach Südafrika verladen werden. Diesmal muß ich sehr sorgfältig mit dem nicht sehr üppigen Platzangebot im HZJ 78 umgehen. Da das Auto in Namibia oder Südafrika über den Winter geparkt werden soll, muß ich auch schon an die geplante Reise 2013 für Südamerika planen. Wir werden dort zum Teil Höhen von über 5000 m erreichen und müssen uns daher auch auf ziemliche frostige Nächte einstellen. Das heißt zusätzlich müssen wir warme Wintersachen zum Anziehen und dicke Schlafsäcke verstauen.
Das Auto wurde deshalb vergangene Woche zu Desert Tec nach Ellingten gefahren. Michi und Tom machten wie immer einen Superjob beim Durchchecken des Fahrzeuges! Leider war eine neue verstärkte Kupplung notwendig. Bei dem letzten Austausch der Kupplung haben mir die Südafrikaner nur eine Serienkupplung eingebaut, da eine verstärkte dort in East London nicht zu bekommen war. Nach 6 Monaten hat diese jetzt zu „Rupfen" begonnen und wurde vorsorglich gegen eine neue verstärkte getauscht.
Es wurde eine neue Heckstoßstange montiert, da die Befestigung des Reserverades wegen des hohen Gewichts auf den langen Offroadstrecken die Scharniere der Hecktüre zu stark belasten. Jetzt sitzt das Reserverad auf einem Schwenkarm direkt auf der Stoßstange! Auch ein 2. Reserverad hat daneben noch Platz, was einen zusätzlichen Kennzeichenträger am Reserverad notwendig machte.
2 Reservereifen außen am Heck sieht zwar ziemlich exotisch aus, aber in Südafrika sind 2 Reifen am Heck fast schon die Regel.
Dafür bekam ich jetzt Platz am Dach für zusätzliche Reserve- Benzinkanister.
Einiges Nachdenken bereitet mir mein Benzinkocher. Er hat zwar zuverlässig auf den vergangenen 3 Afrikareisen funktioniert, da ich an den meisten Tankstellen bleifreies Benzin tanken konnte. Aber er hat fürchterlich gerußt und wir hatten keine Lust mehr ständig die schwarzen Pfannen und Töpfe blank zu reiben. Daher wollte ich wieder meinen Gaskocher mitnehmen.
Aber wie ist das in Südafrika mit dem Nachfüllen der Gasflaschen? Und was mache ich in Südamerika, wenn wir auf 5000 m Höhe auch mal was Warmes benötigen?
Unsere kleinen blauen 3 kg- Campingasflaschen (größere Propangasflaschen haben in meinen Kisten nicht Platz) haben aber nur eine Butangasfüllung und sind daher nicht für Propangas geeignet. Wegen der Kälte und Höhe in den Anden scheidet Butangas daher aus, die kochen dort alle mit Propangas. Ich fand im Segler- und Yachtbedarf eine neue 3 kg Alu- Propangasflasche, die aber bei uns im Deutschland wegen den strengen Vorschriften nirgendwo aufgefüllt wird, obwohl sie für den Propangasdruck bis 35 bar geprüft und zugelassen ist. Im Ausland scheint das Befüllen möglich zu sein. Da sie aber kein 80%- Überfüllventil hat, ist Vorsicht geboten! Ich besorgte mit daher eine kleine digitale Federwaage und einen Füllschlauch mit diversen Adaptern. Irgendeiner wird schon passen.
Beim Rumgoogeln fand ich dann auf einer belgischen Seite eine 5kg Autogasflasche! Das war die Lösung! Dafür musste ich zwar schlappe € 320.- löhnen, aber dafür kann ich mit dem entsprechenden Adaptern weltweit an jeder LPG- Tankstelle tanken. Meine Alu- Flasche kann ich jetzt mit der notwendig Vorsicht selbst umfüllen (Ich warne aber Alle das mir nachzumachen! Sollte ich in die ewigen Jagdgründe verfrachtet werden, war es mein Schiksal!).
Im Auto habe ich jetzt auch noch einen Ladedruckanzeiger, damit ich den Motor mit dem Turbo im steilen Gelände und im Sand nicht überfordere. Vor den diversen Ablagefächern habe ich noch Auffangnetze befestigt, da schon mal meine Taschenlampe unsanft auf meinem Kopf gelandet ist, na ja da hatte ich ein Schlagloch zu spät gesehen.
Frühstücksfleisch- und Dauerbrotkonserven sind schon verstaut, jetzt fehlt nur noch meine Wäsche und dann kann es am Sonntag ab nach Bremerhaven gehen!

Ein paar Fotos vom startklaren Auto !




Mi. 4.07.2012:
Wir haben gestern 5 Autos ohne Probleme in Bremerhaven in 3 Container verladen:





Der Bremach passte erst in den HC- Container, als wir den Luftdruck der Vorderreifen auf 0,8 bar reduzierten.
Do. 12.07.2012:
Wenn alles planmäßig läuft, müssten morgen unsere Autos auf diesem Schiff sein.



Mi. 18.07.2012:
Gestern Nachmittag ist das Schiff mit unseren Autos mit 3 Tage Verspätung von Bremerhaven Richtung Afrika gestartet. Das Schiff liefert GPS- Daten und ist daher mit dem Programm <www.marinetraffic.com> gut zu verfolgen.



Mo. 6.08.2012:
Das Schiff mit unseren Containern hat gerade im Hafen Cape Town angelegt.



Am 16.08. fliege ich nach Cape Town und dann werden wir am 20.08. starten!

2. Teil der Reise: Durch Zambia



3. Teil der Reise: durch Botswana



Fortsetzung folgt!