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Reise 2011: 2. Südafrika-Reise Aug.-Dez.

Wir sind wieder zu Hause! Am 6.12. war unsere Rückflug nach Deutschland!

Unser Toyota ist wieder per Schiffs- Container in Deutschland angekommen. Ich habe das Auto am 16.01. in Bonn abgeholt!

Reiseplanung:

Mi. 4.05. Wir haben nach unserer Transafrika- Tour von Okt.2010- März 2011 unser Auto in Windhoek abgestellt und wollen am 21. August 2011 unsere nächsten Afrikatour starten.
Wir haben unsere Flüge für den 21.08. gebucht. Leider war der Preis nicht mehr so günstig, wie der Flug im März von Windhoek nach München für nur € 361.-
Wir mussten heute oneway € 654,50 für den Flug mit Air Berlin berappen.

Unsere gefahrene Reiseroute:

Entgegen unserer geplanten Reiseroute haben wir auf der Strecke umdisponiert:
Nachdem das 2. Auto von Ulla und Klaus erst 5 Wocher später in Namibia eintraf, konnte die geplante organisierte Tour entlang der Sceleton Coast bis zur Angolagrenze nicht durchgeführt werden. Auch die Strecke von den Epupa Falls entlang des Kunene sind wir nicht alleine gefahren.
Nach der Hälfte der Strecke in Zimbabwe nach Süden sind wir nach Mosambik nach Osten gequert.

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Reisetagebuch:

Mi. 20.07.
Seit gestern ist Klaus sein Toyota mit Spedition nach Bremerhafen unterwegs und wird mit Container nach Namibia geschickt. Wir wollten das Auto dann Ende August in Walvis Bay abholen und unsere Tour mit 2 Fahrzeugen starten. Wir haben unsere geplante Tour verändert: wir wollen im September die einmalige Blütenpracht im Namaqualand in NW von Südafrika erleben.
Mi. 24.08. Wir wollten am 21.08. mit Airberlin von München nach Windhoek abfliegen. Wegen Triebwerksschaden fand der Flug erst am Montag Früh den 22.08. satt, da erst eine Ersatzmaschine einfliegen musste. Somit kamen wir am Montag Abend mit 14 Stunden Verspätung in Windhoek an. Wir wurden von der Ondekaremba-Farm vom Flughafen abgeholt und konnten noch abends unser Auto in Empfang nehmen.
Die erste Nacht verbrachten wir in einer Cabin auf der Farm. Die Nacht war bitter kalt. In der Früh müßten wir Eis von der Scheibe kratzen. Wir hatten für Dienstag einen Werkstattermin bei Fa. Etzold geplant, da wir Ersatzteile für die Lenkung und ein neues Handbremsseil aus München mitgebracht hatten. Nachdem das Auto von Klaus nicht rechtzeitig nach Walvis Bay an kam und das Ankunftsdatum vorerst auf 5.09. verschoben wurde, haben wir beschlossen unsere Fahrt nach Süden zum Namaqualand alleine zu machen.
Nach erfolgreichem Werkstatttermin wurde eingekauft und Geld umgetauscht. Nach einer 2. eiskalten Nacht mit Minusgraden! fuhren wir dann ab in Richtung Sessriem.
Von Windhoek sind wir auf der C 24 Richtung Naukluft Park gefahren. Wir wollten auf der Campsite von Rostock Ritz übernachten. Die „Empfangsdame" war aber ziemlich unfreundlich und der Preis für die Campsite war uns zu hoch. So sind wir noch bis zur Campsite bei Sesriem gefahren. Die Fahrt nach Sossusvlei verlief diesmal ohne Wasser im Fluß. In Sossusvlei erklommen wir eine höhere Düne, um einen besseren Fotostandpunkt zu haben. Im sonst trockenen Sossusvlei gab es jetzt einen großen See, der durch das viele Wasser in der letzten Regenzeit noch vorhanden war.
Von Sessriem ging es dann auf der C 27 und der C 13 bis zur Südafrika- Grenze, wo wir in einem trockenem Wadi einen ruhigen Übernachtungsplatz fanden.

So. 28.08. Nachdem um 8:00 die Grenzbeamten aufgetaucht sind, waren wir dann nach 1 km an der kleinen Autofähre am Oranje, über die man direkt in den Richterfeld NP gelangt. Auch die Formalitäten an der Grenze zu Südafrika verliefen wieder sehr rasch. Störend waren die vielen kleinen Fliegen, die es hier im Frühjahr gibt. Der Richterfeld Park war etwas enttäuschend. Wir fanden aber am Ufer des Oranje einen sehr romantischen Schlafplatz. Dort störten auch die Fliegen nicht so arg. Die erwartete Blumenpracht war aber auch ziemlich spärlich.

Mo. 29.08. In Springbok übernachteten wir in dem uns bereits bekannten Caravanpark, der überraschend total voll belegt war. Der Grund war dann bald klar: wir waren genau zur richtigen Zeit im Namaqualand angekommen!

 

 

 

Es hatte die letzten 2 Wochen geregnet und dann wurde es warm. Rund um Springbok und in den Seitentäler schossen Blumen aus dem sonst fast kahlen Boden in einer unglaublichen Farbenpracht. Wir konnten uns nicht satt sehen und schossen dementsprechend viele Bilder.

 

Bei der Rundfahrt durch das Blütenmeer war dann einer der schon ziemlich abgefahrene Reifen am Ende: Die Fahrt auf dem Buffelsriver Trail hat er nicht überlebt. Wie erwartet gab es auch hier die Reifengröße 255/85 R 16 nicht. Da Klaus sein Container nicht rechtzeitig in Namibia ankam, mußte ich 2 neue Reifen in der Größe 285/75 R 16 kaufen, die den fast selben Abrollumfang haben.

Do. 1.09. In einem Tag fuhren wir bis an den Kgalagadi NP bis Twee Rivieren, wo wir außerhalb des Parks übernachteten.
Nach 2 Nächten im Park in Nossob fuhren wir diesmal nicht über Mata- Mata nach Namibia, sondern querten den Park nach Botswana nach Osten. Diesmal waren im Park wesentlich weniger Tiere zu sehen, auch die Löwen hatten sich in der Kalahari versteckt. Nur an einer Stelle konnten wir ihre Spuren im Sand erspähen. Auf der Botswanaseite übernachteten wir in einem schönen Camp an einer Salzpfanne. Beim Frühstück waren wir regelrecht von einer Gruppe Nashornvögel und etlichen Streifenhörnchen umlagert, die alle ein paar Brotkrumen von unserem Frühstück haben wollten.
Die anschließend lange Fahrt über meist sehr tiefen Sandpisten durch die Kalahari war anstrengend und auch sehr eintönig.

Mo. 5.09. Von der Namibiagrenze waren wir dann, wie mit Klaus vereinbart am 5.09. in Windhoek, um dann gemeinsam nach Walvis Bay zu fahren. Zu unserer Überraschung haben wir dann die E.mail gelesen, daß der Container jetzt erst am 12.09. ankommen sollte. Wir hatten aber keine Lust 1 Woche in Windhoek zu warten, nachdem der 12.09. auch noch nicht sicher war. Wir beschlossen daher unsere Fahrt bis Swakopmund fort zu setzen.
Wir erholten uns 2 Tage auf der Campsite im Elisenheim. Verbrachten die Zeit mit einigen Einkäufen in Windhoek, Ölwechsel und ein weitere Ersatzreifen wurde gekauft. Wir waren uns jetzt nicht mehr sicher, wann unserer Ersatzreifen in Klaus seinem Container ankommt.

Fr. 9.09. Auf der Fahrt nach Swakopmund bogen wir bei Karibib auf eine Nebenstrecke auf die D 1914 ab, um noch bis zum Camp Wüstenquell zu fahren. Wir waren von unserem Abstecher sehr angenehm überrascht. Wunderbare Landschaft und ein traumhaft schönes Camp, das wir alleine für uns hatten.


In Swakopmund trafen wir dann Martin, der dort auch auf den Container warten muß. Wie schon fast erwartet, soll jetzt der Container erst am Fr. 16.09. ankommen!

So. 11.09. Wir haben Klaus mitgeteilt, das wir unsere Fahrt nach Nordnamibia an den Konene an die Angolagrenze daher alleine fahren werden, um ihn dann am Etosha NP zu treffen, wenn sein Container noch rechtzeitig ankommen sollten. Lt. Letzter Information von Martin soll der letzte Termin für den 16.09. sich weiter auf den Mo. den 19.09. verschieben. Es ist schon unglaublich, wie leichtfertig die Spedition GTC- Group in Eching bei München mit Terminen umgeht.
Die Spedition GCT- Group ist daher für einen Containertransport nach Namibia nicht weiter zu empfehlen!
Wir planten entlang des Skeleton NP nach Norden zu fahren. Wir fuhren bis zum Urgab Valley und dann auf sehr einsamen Pisten nach Gai- As ins Nashorn Schutzgebiet. Leiden sahen wir keine! Die sollen sich an den noch Wasser führenden Huab Riever zurück gezogen haben.

Die. 13.09. Von Gai- As, einer Quelle in wunderschöner Wüstenlandschaft, suchten wir dann einen Übergang durch den Huab. Der Wasserstand war niedrig und daher die Furt, die wir Dank T4A gut fanden, problemlos. Die Landschaft am Huab war traumhaft! Wir haben uns wiedermal die schönste Strecke ausgesucht! Vorbei an der Wasserstelle Elephant Song sahen wir dann die ersten Wüstenelefanten. Entlang des Hoanib Rievers bogen wir dann am Rand des NP nach Norden ab. Wir erreichten den Hoarusib und bogen dann in den Canyon ein, um ihn dann bis Purros zu fahren. Diesmal floß im Hoarusib noch Wasser. Wir mußten daher sehr vorsichtig die Furten beachten. Auch mußten wir weitere Strecken direkt im Wasser fahren, da an den engsten Stellen in der Schlucht der Fluß keine trockene Piste mehr frei gab.

So konnten wir ohne im Schlamm zu versinken diese heiklen Stellen passieren. Plötzlich versperrten uns 4 Wüstenelefanten die Weiterfahrt. Das bedeutete im Rückwärtsgang zurück, da die bekannt agressiven Elefanten uns entgegen kamen. Zum Glück wechselten sie dann nach 500 m auf die andere Uferseite, sodass wir unbehelligt vorbei fahren konnten.

Einige Kilometer weiter bemerkten wir dann 3 weitere Elefanten im Fluß, die aber ein merkwürdiges Verhalten zeigten. 2 Elefanten standen an einem im Fluß liegenden Elefanten, der dort scheinbar gerade ein Schlammbad nahm. Als wir langsam näher fuhren, sahen wir, das der im Wasser liegende Elefant Kopf, Rüssel und Beine bewegte, aber nicht mehr aufstehen konnte. Die beiden anderen wollten ihrem Kollegen scheinbar vergebens auf die Beine helfen. Uns war dann ziemlich schnell klar, daß wir gerade einen im Sterben liegenden Elefanten angetroffen hatten.



Die beiden Elefanten ließen einen Moment von ihrem liegenden Kollegen ab, sodaß wir diese Stelle passieren konnten. Nach der Ankunft im Purros Camp meldeten wir den Vorfall einem Ranger, der dann mit mir zurück zu dem sterbenden Elefanten fuhr.
In der Zwischenzeit waren bereits sechs Elefanten um den liegenden Körper versammelt und umringten ihn ziemlich hektisch. Der Ranger ließ mich nicht näher an diese Stelle fahren, da die Elefanten einen ziemlich nervöses Verhalten zeigten und wir großen Respekt vor dem agressiven Verhalten der Elefanten hatten. Im Dorf wurde dann die Behörde verständigt.
Bevor wir am nächsten Tag weiter fuhren, sahen wir nochmal nach dem Elefanten, der jetzt aber bereits tot war. Wir bemerkten einige Verletzungen an seinem Körper, daher vermuteten wir, daß diese von einem Kampf stammten und er dann an diesen Verletzungen während der Nacht verstorben war.

Mi.14.09. Von Purros fuhren wir im trockenen Chumib Bett nach Norden Richtung Marienfluß. Wir verzichteten auf das Hartmanntal, da wir am Mi. den 21.09. Klaus und Ulla an Eingang zum Etosha Park treffen wollen. Zur Feier meines heutigen 70. Geburtstages gab es abends eine gut gekühlte Flasche Sekt! Wir wollten noch bis zum Syncro Camp an der Angolagrenze. Die Fahrt am späten Nachmittag entlang des Marienflusses war einmalig schön. Das sonst spärliche Gras war durch die starke letzte Regenzeit ein 1 Meter hohes gelbes Grasmeer, besonders beleuchtet durch die schon tief stehende Sonne! Ein bleibender Eindruck, mein Gebutstagesgeschenk der Natur!





Fr. 16.09. Wir fuhren auf ziemlich holpriger Piste bis Opuwo, weil wir Geld umtauschen, Einkaufen und tanken mußten, bevor es zu den Epupa Fällen wieder an den Kunene geht. Leider hatte sich Maria an ihrem heutigen Geburtstag einen Magen- Darm Virus eingefangen. Das am Kunene geplante Geburtstags Dinner wird wohl verschoben werden müssen.


Mo. 19.09. Nach 2 Ruhetagen an den Epupa Falls wollten wir entlang des Kunene nach Osten fahren. Dies haben uns aber Einheimische abgeraten, da die Pisten sehr ausgewaschen sein sollen. Von den Epupa Falls sind wir nach Oshakati, wo wir wieder im gleichen Guesthoese wie im Januar übernachtet haben. Unser nächstes Ziel war der Etosha NP, in der Hoffnung diesmal mehr Tiere zu sehen.

Die. 20.09. Wir fuhren beim Namutoni Gate in den N.Park ein und weiter bis Okaukuejo. Wir sahen große Zebraherden, Giraffen und viele andere Tiere. Alles konzentrierte sich an den Wasserlöchern, da es sonst in der Pan staubtrocken und heiß war. Die Elefanten versammelten sich ebenfalls an den Wasserlöchern. Abends wollten wir am beleuchteten Wasserloch bei Okaukuejo die lang ersehnten Nashörner sehen. Nach Sonnenuntergang kamen dann erst mal 18 Giraffen ans Wasserloch. Dann stellten sich tatsächlich 6 Spitzmaul Nashörner ein. So konnten wir im Scheinwerferlicht am Wasserloch die sonst scheuen Tiere fotografieren. Am nächsten Morgen konnten wir dann nochmals 2 Rhinos fotografieren. Zurück nach Namutoni fuhren wir bis zur Gästerfarm Sachsenheim, wo wir auf Klaus und Ulla warteten. Sie haben jetzt endlich nach 3 wöchigen Wartezeit ihr Auto aus dem Container holen können.

Fr. 23.09. Von Sachsenheim ging es dann mit 2 Autos weiter zum Roy`s Camp und dann auf Piste bis zum Kaudum Game Park zum Sikereti Camp. Abends am nahen Wasserloch sahen wir nur 2 Kudus. Bei Sonnenuntergang beobachteten wir 3 langsam näher kommende Elefanten. Plötzlich sahen wir vom Westen in einer Staubwolke eine große Elefantenherden, die fast lautlos zum Wasserloch kamen. Es waren dann eine beeindruckende Herde von 70- 80 Tiere die sich um das Wasserloch drängten und sich im Wasser suhlten. Diese riesige Herde war schon ein tolles Erlebnis. Wir fuhren durch den Kaudum NP nach Norden und trafen wieder eine weiter große Elefantenherde. Die Ausfahrt bis zum Kunene nach Katere war dann Tiefsandpisten vom Allerfeinsten. Nur mit reduziertem Reifendruck konnten wir diese 55 km bewältigen. Klaus hatte sich dann noch einen platten Reifen eingehandelt. Anschließend fuhren wir noch bis zu den Popa Falls, wo wir direkt am Wasser unter wunderschönen großen Bäumen am Wasser ein Camp fanden. Am Morgen Aufregung bei den Einheimischen: in den Bäumen haben sie eine ausgewachsene hoch giftige Grüne Mamba entdeckt.

So. 25.09. Nach der Grenze nach Botswana sind wir dann nach Westen zu den Tsodilo Hills abgebogen, um dort die Felsmalereien der Sans zu besichtigen. Nach ca. 400 km erreichten wir dann Maun. Wir buchten eine Nacht im Moremi NP und eine Nacht im Chobe NP in Savuti. Wir erhielten nur einen Platz im South Gate Camp, wir fuhren aber noch weiter bis Third Bridge und bis zum Xakanaxa direkt ins Okawango Delta. Das war die bis jetzt landschaftlich schönste Fahrt mit vielen Tieren in den Lagunen des Okawango Deltas, wo wir entlang fahren konnten.

 

Auch 3 Löwen gaben uns die Möglichkeit gute Fotos zu schießen. Die Durchquerung des Choben NP über Sawuti von Süd nach Nord war außer vielen Elefanten und einer durchwegs tiefen Sandpiste eher enttäuschend. Dafür beeindruckte die Chobe Riverfront mit einer unglaublichen Anzahl von Tieren entlang des Flußes. Die Tiere, besonders unzählbar viele Elefanten fanden nur mehr Futter nahe des Chobe Rivers.

Fr. 30.09. Wir fuhren wieder zu dem schönen Senyati Safari Camp, um dort 3x zu übernachten. Abends kamen wieder zahlreiche Elefanten und eine Büffelherde an das beleuchtete Wasserloch. Am nächsten Nachmittag machten wir eine Bootsfahrt am Chobe und konnten neben vielen Elefanten auch eine seltene Rappenantilope, Krokodile und Flußpferde fotografieren.

 

So.2.10. Nach 2 erholsamen Tagen in Kasane im Senyati Safari Camp fuhren wir dann gleich hinter dem Camp auf der Hunters Road zur Grenzstation nach Simbabwe. Nach Abstempeln des Carnets waren wir dann nach 70 km an den Victoria Fällen, die diesmal noch wenig Wasser hatten. Als Abendessen im sauberen Camp gab es dann Krokodil Curry, das uns gut geschmeckt hatte. Zurück zur Zimbabwe Grenze fuhren wir dann die Hunters Road 100km südwärts bis Pandamatenga und weiter in den Hwange NP bis zum Robins Camp.

Am Die. den 4.10. durchquerten wir 180 km den Hwange Park bis zum Main Camp. Der einst tierreichste NP war fast vollständig leer und die Camps ziemlich verwahrlost. Daher fuhren wir noch nordwärts bis an den Lake Kariba nach Milibizi. Schönes Camp direkt am Wasser.


Mi. 5.10. Über 400 km auf zum Teil sehr holpriger Piste ostwärts bis Karoi, wo wir in einem kleinen Wald wild campten, da in Karoi kein Camp mehr vorhanden war, auch die Hotels sind ziemlich verwahrlost. Am Do. waren wir dann bereits am Mittag in Kariba. Wir fanden dann das Moth Camp direkt am See. Sehr sauber , mit viel Schatten unter großen Bäumen, mit Sicht auf Flußpferde und Krokodile. Sogar Zebras kamen ins Camp, die wurden aber dann von Manager wieder aus dem Gelände verscheucht. Eine wunderbare Campsite!

Fr. 7.10. Eine Besichtigungsfahrt zur Staumauer und zu den Kariba Heights mit schönem Ausblick auf den riesigen Lake Kariba. Nach einem weiteren Erholungstag in Kariba fuhren wir am Sa. den 8.10. Richtung Makuti und Chirundu. 15 km hinter Makuti holten wir uns die Permits für den Mana Pool NP. Dann ging es 70 km auf zum Teil ziemlich grober Piste nach Norden an den Zambesi River in den NP. 2Tage im Park kosteten US $ 150.-, aber zum Unterschied vom Hwange NP waren hier viele Tiere nahe am Wasser zu sehen. 2 Nächte im Camp direkt am River waren ganz toll. Viele Hippos, Krokos, Elefanten, Zebras, Impalas, Elan und Wasserböcke und Büffel, sowie viele seltene Wasservögel. Löwen haben wir nur brüllen gehört. Und eine Horde der schon fast ausgestorbenen Wildhunde!

 

 

 

Mo. 10.10. Ausfahrt aus dem NP bis zum Nyakasikana Gate. Von dort ca. 200km nach Osten auf Pisten über Angwa Bridge nach Kamuchikundu, Von dort in die Berge nach Süden. Nach weiteren 150 km erreichten wir dann Chinhoyi an der A1. Wo wir morgen den unterirdischen See besichtigen wollen. Die Weiterfahrt ist dann in den Osten des Landes und dann weiter Richtung Süden geplant.

Die. 11.10.Von Chinhoyi fuhren wir zunächst südlich bis Murombedzi und dann in östlicher Richtung über Norton zum Lake Chivero nahe Harare, wo wir dierekt am See einen wunderbaren Platz bei der Vogelstation Kuimba Shiri fanden. GPS S 17:52,198 E 30: 48,111. Sehr empfehlenswert und sehr nette Besitzer!

 

Do. 13.10. Nach 2 schönen Tagen am Lake Chivero ging es dann weiter über Harare nach Osten nach Nyanga. Unterwegs besichtigten wir die schönsten Höhlenmalereien von Zimbabwe: die rosa Elefanten und dann den Kultplatz Diana`s Vow. Abends übernachteten wir auf 2300 m Höhe auf dem World`s Viwe Point. Nachdem Klaus Probleme mit seinem Auto hat, mußten wir ihn bis Nyanga in eine Werkstatt schleppen. Grund war, Klaus hat beim Filterwechsel die Dichtung nicht richtig montiert. Daher kam Luft in die Dieselleitung und der Motor lief nicht mehr. Die anschließende Fahrt war eine wunderbare Fahrt durch eine schöne Berglandschaft. Weiter nach Süden über Mutare fuhren wir noch zum Bvumba Botanical Garden, wo wir im NP ein ruhiges Camp fanden. Wie wir bereits mehrmals erfahren konnten, kosten die NP`s eine Menge Geld, es funktioniert oft nicht viel. Wir beschlossen daher in Mutare unsere Fahrt nach Süden durch Zimbabwe ab zu brechen und lieber auf der Mocambique Seite weiter nach Süden zu fahren. In Mutare mußten wir für Klaus seinen Wagen neue Gummis für einen Stoßdämpfer besorgen, da bei einem die Gummis durchgeschlagen waren.

Sa. 15.10. In Mutare passierten wir problemlos die Grenze nach Mocambique. Das Visum kostete US § 80.- Wir erreichten abends noch Beira und fuhren noch 30 km auf Sandpisten nach Norden zum Rio Savane Camp.

So. 16.10. Wir fuhren zurück nach Beira, um eine Stadtrundfahrt zu machen. Beira ist eine ziemlich herunter gekommene Stadt, mit vielen verfallenen Häusern. Mittags ging es dann mit einem Boot über den Rio Savane zum Beach Camp. Nach einem guten Mittagessen war noch ein Bad in den Wellen des Indischen Ozeans angesagt.

Mo. 17.10. Nach über 600 km erreichten wir an der Küste Inhassoro und fuhren nach Norden 30 km auf tiefer Sandpisten bis an das Ende der Halbinsel nach Bartolomeus Dias. Die letzten paar Kilometer war ein wilder Schlammritt durch die teilweise nasse Lagune. Klaus verlor den Anschluß und wir erreichten bei Sonnenuntergang einen schönen Platz am Ende der Halbinsel. Nachdem Klaus abends nicht mehr ankam, beschlossen wir am Morgen zurück zu fahren, um ihn zu suchen. Wir wußten nicht, ist er umgekehrt oder ist er stecken geblieben. Wir fanden sein Fahrzeug dann ziemlich tief im Schlamm, aus dem er sich nach einem Fahrfehler aus dem Schlamm zu ziehen versuchte, in dem er einen Gurt an um einen Reifen wickelte und das andere Ende an einen Baum befestigte . Diese Belastung hält kein Differenzialgetriebe aus. Das Ergebnis war eine Bergungsaktion und ein Abschleppen über 50 km zu einer Werkstatt in Jofane.

Leider hatten auch wir ein böses Erlebnis: am Morgen hatten wir einen Kabelbrand. Das Stromkabel von der Batterie bis zur Zusatzheizung ist durch einen Kurzschluß abgebrannt. Mit viel Glück ist uns nicht das ganze Auto abgebrannt. Die Ursache war die Schlamm- und Wasserfahrt durch die Lagune, die einen Kurzschluß dieses Stromkabels an der Zusatzheizung verursacht hat. Für mich vollkommen unverständlich, wie Fa. Desert Tec eine Heizung verlegen kann ohne das Stromkabel durch eine Sicherung abzusichern. Dabei ist auch die Zuleitung zum Wassertank abgebrannt und ein 50 l Wassertank ist nicht mehr befüllbar. Mal sehen, ob ich das abdichten kann.

Hallo Michi von Desert Tec, da haben wir noch einiges nach unsere Rückkehr zu besprechen, bzw. zu Reparieren!
Wir sind jetzt in Vilanculo und warten, ob Klaus seinen Wagen wieder reparieren kann.

Do. 20.10. Klaus bekam sein Auto repariert, wie vermutet, hatte er sein Differenzialgetriebe mit seinem Bergungsversuch beschädigt. Die Werkstatt hatte alle neuen Teil auf Lager. So konnten wir heute gemeinsam die geplante Bootstour in das Bazaruto Archipel starten. Die Tour war schön aber ziemlich nass, da wir durch den Wellengang ziemlich Spritzwasser im Motorboot ab bekamen. Freitag fuhren wir weiter Richtung Süden. Wir machten einen kurzen Abstecher an die Murrungulo Beach. Fuhren aber dann weiter bis Inhambane, wo wir im Norden der Halbinsel bei Ponta da Barra beim Lighthouse Camp einen schönen Platz fanden, wo wir 2 Tage blieben. Das Schnorcheln am vorgelagerten Riff war nicht sehr spektakulär, nur Felsen und starke Wellen und Strömung. Jetzt wird uns erst bewußt,, wie schön im Vergleich das Schnorcheln in Dahab auf Sinia war.
Sa. 22.10. Ein Strandspaziergang bei Sonnenaufgang beim Leuchtturm Ponta da Barra. Alleine am kilometerlangem Sandstrand, dann von einem Fischerboot einen 60 cm langen Barrakuda gekauft, den ich dann gleich zerlegte und am Nachmittag gegrillt haben.

 

Von Ponta da Barra fuhren wir südwärts Richtung Zavora Beach und dann weiter bis Praia do Xai-Xai. Die Küsten hatten meist schöne lange Sandstrände, es war aber ziemlich windig mit hohe Wellen. Daher war das Baden nicht besonders einladend. Wir fuhren daher weiter über Costa do Sol nach Maputu und setzten südlich der Stadt mit der Autofähre nach Catembe über. Die Weiterfahrt wurde dann von Kilometer zu Kilometer immer tief sandiger. Die letzten 30 km bis an die Küste nach Ponta do Ouro war dann nur mehr mit 4x4 zu fahren. Es hat auch zu Regnen begonnen.

Do. 27.10. Nach 2 Tage in der schönen Bucht Ponta do Ouro, leider bei Nieselregen, waren wir dann in einer halben Stunde an der Grenze nach Südafrika. Ein geplanter Aufenthalt an der Kosi- und Sodwana Bay ließen wir aus, da es weiter regnete. So fuhren wir nördlich durch Swaziland auf guten Asphaltstraßen bis nach Malelane an das Gate zum Krügerpark. Da wir keinen Caravan Park fanden, bezogen wir in Malelane ein vierer Apartement, die River Cottage für 250 Rand/ Person direkt am Rand des NP. Abends kamen wieder Elefanten an den Fluß. In der Nacht gab es ein derart heftiges Gewitter, das ca. 1 Stunde dauerte. Ich habe schon viele heftige Gewitter in unseren Bergen erlegt, dieses war aber schon gewaltig. Die Donnerschläge waren so heftig, das wir uns die Ohren zuhalten mußten. In der Früh hat auch noch etwas geregnet, sodaß wir beschlossen erst am Samstag in den Krüger Park einzufahren. Heute gibt es einen Einkaufstag und die Homepage wird aktualisiert.

Mi. 2.11. Über das Malalane Gate sind wir in den Krüger Park eingefahren. Dank der Wild Card müssen wir nur die Camps buchen und bezahlen. Wir buchten folgende Camps: Satara, Letaba und Mopani. Die Camps sind wunderbar sauber und gut eingerichtet. Sogar schöne Pools kann man abends zum Abkühlen benutzen. Im Park gibt es in den Camps Geschäfte, Restaurants und auch Tankstellen. Am ersten Tag sahen wir 6 Nashörner, Löwen und die üblichen anderen Wildtiere.

 

 

Um Letaba gab es dann auch wieder Elefanten. Insgesamt ist aber die Wilddichte nicht so groß, wie wir es im Etosha, Moremi und Chobe sowie in den Mana Pools gesehen haben. So fuhren wir 4 Tage durch den Park. Am letzten Tag in Mopane hat es wieder zu regnen begonnen. So beschlossen wir über das Phalaborwa Gate wieder aus dem Park zu fahren und unseren nächsten Stop den Blyde River Canyon an zu fahren. Die Auffahrt über den Abel Erasmus Pass war eine landschaftlich beeindruckend schöne Fahrt in die Berge.

Fr. 4.11. Nach anfänglichem Regen am Donnerstag besichtigten wir die vielen Aussichtspunkte am Blyde River Canyon. Eine sehenswerte Landschaft!

 

Anschließen machten wir eine Rundfahrt über das alte Goldgräber Städtchen Pilgrams Rest und über den Robbers Pass nach Graskop, wo wir das schöne Panarama Camp fanden. Nach dem Regen bescherte uns nach einer klaren Nacht ein herrlicher wolkenloser Himmel einen wunderschönen Morgen, sodass wir beschlossen einen Rasttag hier einzulegen. Ulla und Klaus haben sich heute von uns verabschiedet, da sie bereits Anfang Dez. zurück in Windhoek sein wollten und daher zeitlich bedingt nicht mehr nach Lesotho mitfahren können.


Sa. 5.11. Entlang der Panorama Route von Graskop über Sabie nach White River, eine kurvenreiche Strecke durch große Wälder und dann durch Orangen- und Bananenplantagen. Weiter bis Volkstust, wo wir vor der Ortschaft an einen kleinem See ein schöne Campsite fanden.

Die. 8.11. Entlang der R 722 über Memel fuhren wir über Harrismith in den Golden Gate Highlands Nat. Park. Ein beeindruckender Nat. Park am Rande der Drakenberge mit farbigen Felsformationen.

 

In einer Hochebene nahe des Parks fanden wir ein traumhaftes Plätzchen für eine ruhig Nacht nahe eines sicher über 200 Jahre altem verfallenen Farmhauses. Vom N.P. fuhren wir nach Süden südlich Phuthaditjhaba ( die Stadt heißt wirklich so!) bis auf 2500 m Höhe in die Berge oberhalb des Witsieshoek Mountain Resorts auf den Sentinel Carpark. Von dort unternahmen wir eine Bergtour bis auf 2800 m Höhe. Bei wolkenlosem „Kaiserwetter" erleben wir zur Zeit die Drakenberge! Eine tolle Landschaft, die jeden Vergleich mit den Dolomiten stand hält.

 

 

Nach einer kühlen Nacht auf 2500 m ging es heute weiter in den Royal Natal Nat. Park. Hoffentlich hält das Superwetter noch einige Zeit. Wir wollen einen National Park nach dem anderen in südlich Richtung kennen lernen und dann über den Sani Pass nach Lesotho fahren.

Sa. 12.11. Nach einer stürmischen Nacht, wir würden dazu Föhnsturm sagen, erstrahlte uns am Morgen ein wolkenloser Himmel.

 

Daher starteten wir zur ca. 30 km langen Anfahrt zum Sani Paß. Ein Anfahrt in ein enges Tal, überraschte anfangs mit einer neuen Asphaltstraße. Das endete an der Zollstation ca. 15 km vor der Paßhöhe. Ab der Zollstation war die extrem steile Auffahrt nur mit 4x4 möglich. Die Serpentinen waren so eng, dass man manchmal zurücksetzen mußte.

 

 

 

Die Landschaft war atemberaubend. Dieser Paß gehört neben dem Van Zyl`s Paß in Namibia zu den spektakulärsten Paßstraßen Afrika`s. Sie fordert meine vollste Konzentration beim Fahren. Wir Übernachteten auf 2875 m direkt im Hof des „ Highest Pub in Africa".

 

 

Mo. 14.11. Vom Sani Paß fuhren wir nördlich über den höchsten Punkt auf über 3200 m, den man im südl. Afrika mit dem Auto erreichen kann. Auf durchwegs nur mit Allrad zu befahrenen Pisten ging es bis Mapholaneng, wo wir in süd.-westl. Richtung über Thaba- Tseka und dann südlich über Sehonghong zum Sehlabathebe Nat. Park fuhren, wo wir auf 2800 m im Park übernachteten. Vorher überquerten wir noch einen Paß über 3000 m, der die gleich Ausgesetztheit und Steilheit wie der Sani Paß hatte, nur diese Piste war noch schmäler und wird vermutlich ganz selten befahren. Wir wollten im Landesinneren nicht weiter bis zum großen Staudamm Kats Dam, da die Pisten sehr schlecht waren und die Landschaft immer gleich aussah. Es war eine vollkommen baumlose Bergwüste, vergleichbar mit dem Tibet Hochplateau und nur sehr dünn besiedelt.

 

 

Die Leute wohnen vorwiegend in ihren Rundhütten und haben neben ihren paar Kühen und Schafen noch ein paar Felder in den kargen Hängen angelegt. Am Die. wollten wir über den Bushman`s Nek Paß und über den in der Karte eingezeichneten Grenzübergang wieder nach Südafrika einreisen. Leider gibt es den in der REISE Know How- Karte eingezeichneten Grenzübergang nicht! So fuhren wir entlang der Grenze ca. 30 km bis zum Grenzübergang Ramtseliso und dann weiter über Mataliele bis Kokstad, wo wir im Mount Currie N.P. an einem kl. See einen wunderschönen Campplatz fanden.

Do. 17.11. Von Kokstad starteten wir Richtung Wild Coast und fuhren zuerst durch den Oribi Canyon N.P. nach Leisure Bay, wo wir den super gepflegten Leisure View Caravanpark fanden. Abends konnten wir mit Fernglas noch Wale beobachten. Am Mi. gings südwärts entlang der Küste bis Port Edward und dann über eine tolle Kurvenstrecke durch eine großartige Hügellandschaft bis Port St. Johns. Das wären über mehr als 100 km eine Traum- Motorradstrecke, aber wir sind ja mit dem Allrad unterwegs. In der Nacht begann es dann zu Regnen. Die Cremorne Estate Campsite, 5 km vor Port St. Johns war wieder super, wie bis jetzt alle Campsites in Südafrika, überall war warmes Duschwasser vorhanden und die WC`s blitz sauber. Da sind die mieserablen Anlagen in Zimbabwe und Mosambik schon vergessen. Von Port St. Johns, der kl. Ort liegt schön zwischen Felsen am Meer, aber es herrscht das in der Transkai übliche „Schwarze Chaos!" Weiter ging es bei Nieselregen die Kurvenstrecke weiter über Mthatha nach der Coffee Bay. 3 km südlich des Ortes fanden wir in einer Bucht zwischen der steilen Felsküsten einen sehr romantischen Campplatz an einem kl. Restaurant namens White Clay, wo wir uns nach der Ankunft gleich ein Fischbasket bestellten! Das Wetter bessert sich wieder, so das wir noch auf einige schöne Tage an der Wild Coast rechnen können.

Sa. 19.11. Von White Clay waren es nur 7 km bis zum "Hole in the Wall". Ein phantastischer Küstenstreifen mit schroffen Felsen an der Küste und das berühmte Loch im Felsen! Es wäre ein herrlicher Platz, um einige Tage zu verweilen, aaaaaaber das Wetter spielte nicht mit. Weiterhin Nieselregen und Nebel. Daher haben wir unsere Fahrt Richtung East London fortgesetzt.
Aber da war noch ein weiteres Problem: seit 2 Tagen kommen schleifende Geräusche, wenn ich die Kupplung trete! Konnte mir dies Geräusche nicht erklären, konnte auch unter dem Auto nichts feststellen. Wollte daher nach dem Wochenende in East London eine Werkstatt aufsuchen. Dann der Schreck in der Mittagsstunde: an einer Kreuzung in East London, wir waren gerade beim SUPERSPAR beim Einkaufen, gab es eine Ruck, das Kupplungspedal viel ohne Gegendruck bis zum Anschlag durch und ich konnte keinen Gang mehr einlegen.
Fazit: Ausrollen-Abschleppdienst anrufen und eine Werkstatt finden und das am Samstag Mittag!
Zum Glück fanden wir einen ARB- Händler, der ja nur 4x4 Fahrzeuge betreut und eine angeschlossene Werkstatt hat. Seine Diagnose: Andruckplatte gebrochen, Repraratur sicher kein Problem, aber das Getriebe muß am Montag ausgebaut werden. Jetzt erholen wir uns 2 Tage in East London im Hotel nahe am Strand!

Die. 22.11. Nach erfolgreicher Reparatur der Kupplung, sind wir von East London entlang der Küstenstrecke auf der R 72 bis nach Port Alfred gefahren.
Nach dem Ausbau des Getriebes hat die Werkstatt festgestellt, das sich das Ausrücklager gefressen und in die Druckplatte, der von Tom`s Fahrzeugtechnik eingebauten verstärkten Kupplung eingeschliffen hatte. Das dürfte eigentlich bei einem "Fachbetrieb", wie Tom sich selbst bezeichnet nicht passieren, das die Kupplung nach 40.000 km kaputt ist. Vermutlich hat er beim Einbau der neuen Kupplung das Lager nicht gegen ein neues getauscht. Bin gespannt, wie Tom versucht mir den Schaden zu erklären!

 

Do. 24.11. Tom kann mir keine ausreichende Erklärung geben, warum die Kupplung kaputt gegangen ist, er will mir aber die Kosten für die neue Kupplung erstatten. Sie stammt aus Australien und er will die Kupplung dort reklamieren.
Nach 2 erholsamen Tagen in Port Alfred mit Auto waschen und einer schönen Strandwanderung, gab es dann noch ein herrliches Fischgericht am Abend in einem Strandrestaurant.

 

Fr. 25.11. Entlang der Küstenstrecke auf der R 72 und dann nach Port Elizabeth auf der N 2 fuhren wir bis Jeffrey`s Bay. Dann entlang der wunderschönen Garden Route bis zum National Park Storms River Mouth. Nach einem steilen Abstieg zur Küste wanderten wir bis zur Hängebrücke am Ende des Storms River. Übernachtung an der Steilküste in einem Camp direkt am Wasser, ein Superplatz mit Sonnen- Auf - und Untergang am Indischen Ozean. Wo kann man schon an einem Platz den Auf- und Untergang direkt am Indischen Ozean erleben und das noch bei Superwetter!


Sa. 26.11. Von Storms River entlang der wunderschönen Garden Route über Knysna nach George. Dort bogen wir nach Norden auf eine Schotterstrecke ab und fuhren über den wild romantischen Montagu Paß, ein Paßstraße, die noch aus der Gründerzeit stammen soll, bis nach Oudtshoorn ins Little Karoo.


So. 27.11. Nachdem es heute Morgen genieselt hat, beschlossen wir die 450 km bis Kapstadt durch zu fahren. 70 km vor Kapstadt hat der Regen aufgehört und in Kapstadt ist es schön, nur bläst ein stürmischer Wind. Wir erreichten am Nachmittag die schon uns bekannte Campsite Miller`s Point nahe dem Cape of Good Hope. Die nächsten Tage gibt es einiges zu organisieren. Der Container und die Rückflüge müssen geplant werden. Wir wollen noch eine Woche in Kapstadt bleiben.

Eine Giraffe wird wohl auch noch im Container Platz haben?

 

Mo. 28.11. Wunderschöner Tag in Cap Town: Chapman`s Peak Drive gefahren, die tolle Küstenstrecke zwischen Kapstadt und dem Cape.

 

 

 

Die Spedition wegen dem Containerrücktransport des Autos ist beauftragt...... und haben bei einem Fischessen in Fish Hoek den Tag ausklingen lassen.


Die. 29.11. Wieder ein wunderschöner Tag in Cap Town, mit einem Ausflug zum Cap of Good Hope. Heute haben wir die Bestätigung unsere Rückflüge erhalten. Wir fliegen am 6.12. über Johannisburg und Frankfurt nach München.
Ein ganz besonderer Höhepunkt zum Abschluß unserer Afrikareisen, wird der Rückflug Johannisburg- Frankfurt mit dem größten Passagierflugzeug der Welt, mit dem Airbus A380! Da freuen wir uns jetzt schon darauf!

 

 

Mi. 30.11. Heute war mal ein geruhsamer Tag angesagt. Einkaufen und anschließend Besuch der Pinguin Kolonie bei Simon`s Town. Am Do. besuchten wir den Botanischen Garten: Kirstenbosch nahe des Tafel Berges. Anschließend wollten wir die Waterfront und das Ozean Museum besuchen. Da hat die Starterbatterie keine Spannung mehr gehabt. Mit Hilfe des Startekabels haben wir von 2. Batterie den Motor wieder starten können. Eine Werkstatt hat uns dann eine neue Starterbatterie verkauft, da die alte ihren Geist aufgegeben hat.


Fr. 2.12. Dafür stand dann heute die Waterfront auf dem Programm. Ein Teil des Hafengeländes wurde super restauriert und es entstanden viele Restaurants und Hotels auf dem Gelände. Wunderbar zum Bummeln und ein leckeres Fischessen haben wir uns nicht entgehen lassen. Der Besuch des Two Oceans Aquarium war es wirklich wert. Spitze war ein riesiges Aquarium mit großen Haien. Das Becken war so groß, das Taucher von Innen die Scheiben putzen mußten. Einer der Taucher hat aufgepaßt das die Haie auf den anderen Taucher keinen Angriff gestartet haben.


Sa. 3.12. Wir unternahmen einen Ausflug in das Weinland und entdeckten nahe Franschhoek ein Automobil Museum der absoluten Spitzenklasse. Einer der reichsten Leute Südafrikas, nebenbei Besitzer eines riesigen Weingutes, hat hier eine Autosammlung aufgebaut, die vermutlich die beste der Welt ist. Es sind mehr als 100 Fahrzeuge zu sehen.

 

 

 

Die ältesten sind über 100 Jahre alt und alle in einem perfekten und fahrbereitem Zustand. Alleine 10 Ferraries waren zu bestaunen. Er soll über 400 Oldtimer besitzen. Schaut Euch diese sehenswerte Homepage an: www.fmm.co.za/
Zurück sind wir entlang der wunderbaren Gordon`s Bay gefahren, eine Küstenstraße entlang der Steilküste, genauso spektakulär wie der Chapman`s Peak Drive!

 

 

So. 4.12. Am vorletzten Tag vor unserer Heimreise wollten wir das wunderbare Wetter noch nutzen und uns nochmal Kapstadt ansehen. Vom Signal Hill hat man einen herrlichen Ausblick auf die schönste Stadt der Welt und den Tafelberg!

 

 

 

Diese Eindrücke werden wir so schnell nicht vergessen: die Strände entlang der Cape-
Küste waren heute besonders schön, da das Wasser eine beindruckende intensive türkise Farbe hatte!

Hiermit wollen wir Abschied nehmen von 2 tollen Reisen quer durch Afrika, begonnen Mitte Oktober 2010 bis Mitte März 2011 und von Ende August 2011 bis zum 7.12.2011. Wir haben Afrika intensiv erlebt und sind dabei mehr als 50.000 km mit unserem zuverlässigen Toyoto gefahren.

Einen Dank an die Leser unserer Homepage,die unsere Reise mitverfolgt haben. Schreibt uns einen kleinen Text in unser Gästebuch- wir würden uns freuen!

Am Montag wird gepackt, am Dienstag wird das Auto zur Spedition gebracht und dann geht es ab zum Flughafen!

Wenn wir zu Hause sind, dann kommt noch eine Zusammenfassung und noch etliche Bilder!

Die. 6.12. Am Morgen haben wir das Auto bei der Spedition abgegeben und Hr. Vogel, der Inhaber der Spedition hat uns zum Flughafen gefahren. Anschließend Rückflug über Johannisburg und Frankfurt nach München.


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Fr. 9.12. Nach dem Flug von Cape Town nach Johannisburg, hatten wir uns auf dem Flug nach Frankfurt mit dem A 380 gefreut. Ist ja ein sehr großes Flugzeug, aber die Erwartung an einen besseren Komfort wurde enttäuscht.

 

 

Wir hatten auch nicht mehr Platz als in anderen Maschinen und die Sitze waren unbequem hart. Daher haben wir wieder auf dem 10 Std. Nachtflug kaum Schlaf gefunden. Nach dem Chaos in Frankfurt: Wartezeit bei der Paßkontrolle und auch Stau bei der Sicherheitskontrolle des Handgepäcks, fehlten dann unsere Reisetaschen in München! Die haben die kurze Umsteigezeit in Frankfurt nach München nicht geschafft. Daher nochmal in München 1 1/2 Std. warten, bis die Taschen mit dem nächsten Flugzeug nach kamen. Jetzt muß erst die Wohnung aufgeheizt werden: 4 Grad ist schon ganz schön kalt und dann nur Ausschlafen und an den kalten Winter in Bad Tölz gewöhnen. Da werden wir sicher noch von Freunden verspöttelt: warum seid Ihr nicht im warmen Südafrika geblieben!
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Do. 12.01.2012: Anruf der Spedition: der Toyota ist im Container in Bonn eingetroffen. Ich werde daher am Sonntag nach Bonn fliegen und am Montag mein Auto abholen.

Do. 19.01.2012: Habe am 16.01. unseren Toyota in Bonn bei der Spedition abgeholt. Wir sind anschließend noch zum Zoll gefahren und haben das Carnet abstempeln lassen. Auf der Fahrt nach Bad Tölz habe ich dann bei Michi Fa. Desert Tec einen großen Check und alle Ölwechsel ausgeführt. Es gab einige kleine Reparaturen, na ja 8 Monate Transafrika und über 50.000 km hinterlassen auch an einem Toyota HZJ seine Spuren. Nach der Ankunft in Bad Tölz wir das Auto ausgeräumt. Eine gründliche Reinigung, um jede Menge Wüstenstaub aus dem Innenraum zu entfernen, mache ich dann im Frühjahr, wenn es wieder warm wird!
Nach der guten Rückkehr des Toyos ist jetzt unsere Afrikatour glücklich zu Ende gegangen!
Zusammenfassung dieser Reise folgt noch!