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Reise 2010/2011 Transafrika / Ostroute !

Unsere Reiseplanung für diese Tour:

Stand 3.08.2010:

Wir wollen Mitte Oktober in Bad Tölz starten und die Tour soll Mitte März 2011 in Kapstadt enden. Heimreise per Flugzeug. Auto soll im Container zurück kommen.

Die geplante Fahrt mit der Fähre über Genua und die Weiterfahrt durch Tunesien und Lybien wurde gestrichen. Weil es eine neue Fähre von Venedig nach Alexandria gibt! Die haben wir jetzt am 13. Oktober gebucht.
Das erspart uns einige Tage auf den ersten 5000 km! Außerdem wurde eine organisierte Tour durch die Great Sandsea abgesagt. Da gibt es Genehmigungsprobleme und wir haben mehr Zeit auf der Transit- Ostroute.
Wir wollen durch folgende Länder fahren: Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Botswana, Namibia nach Südafrika.

Unsere gefahrene Route:

Wir haben die neue Mitelmeefähre von Venedig nach Alexandria gewählt.Unser Endpunkt war dann nach der Rückfahrt von Südafrika Windhoek in Namibia.

AKTUELLES REISETAGEBUCH:

29.09.2010
Schön langsam wächst das Reisefieber. Wir haben hier auf der Zugspitze noch 4 Tage auf der DAV- Hütte zu arbeiten. Dann bleibt uns noch eine Woche für die Vorbereitung. Das Auto muss noch gepackt werden, Reifen wechseln, Medikamente besorgen, Postlagerauftrag, Einkaufen, US Dollar besorgen...........
Was haben wir noch vergessen? Schließlich waren wir noch nie zusammenhängend für mindestens 5 Monate unterwegs!

Die. 12.10. Abfahrt in Bad Tölz nach Venedig. Übernachtung im Fusio Camp nahe dem Industriehafen.

Mi. 13.10. Wir sind um 10:00 Uhr am Tor zur VISAMER LINE im Industriehafen von Venedig. Einchecken und dann geht es um 12:30 Uhr aufs Schiff. Es sind nur 20 PKW`s an Bord. Davon fahren nur 4 Autos nach Alexandria. Jetzt haben wir bis Sonntag Zeit zum Ausschlafen.
Lt. Infos aus Kairo, sollen wir in 2 Tagen das Sudanvisum erhalten. Schau ma mal!

Mo 18.10. Nach 4 Tagen ruhiger Überfahrt und einen Zwischenstop in Tartus/Syrien, sind wir gut in Alexandria gelandet. Der Zoll war etwas nervig und hat mir meine Machete abgenommen- „gefährliche Waffe"- aber fast Jeder in Afrika rennt mit einer Machete in der Hand rum! Heute Früh ging es dann nach Kairo, wo wir uns noch das Empfehlungsschreiben an der deutschen und österreichischen Botschaft geholt haben. Dieses Schreiben ist für das Sudanvisum notwendig. Ankunft Hafen in Alex. N31/11,320 E 029/52,670
Zoll/Polizei N31/11,671 E 029/52,840

Do. 21.10. Kairo: Haben vorgestern innerhalb eines Tages die Sudanvisas erhalten. Wir sind sehr erleichtert, daß das in einem Tag möglich war. Das Äthiopienvisum dauert 2 Tage.
Dann fahren wir gleich Richtung Westliche Wüste. 4 Tage Kairo sind genug, es ist heiß und schwül hier. Wir wohnen im My Fair Hotel in Zamalik. Ein sehr empfehlenswertes Hotel. In Kairo: Sudan Embassy N 30/02,416 E 031/12,275
Äthiopien Embassy N 30/02,412 E 031/12,273

Reisroute durch die Sahara

Unsere geplante Tour durch die Sahara

So.24.10. Nachdem wir am Do. das Äthiopienvisum erhalten haben, sind wir gleich Richtung Wadi Hitan abgefahren. Direkt beim Gate des Wadi Hitan geht eine Offroadpiste Richtung nach Bahariya weg, die wir noch gefahren sind. Am Fr. waren wir in Bahariya und haben Stefanie in der Oase getroffen. Anschließend ging es über den Kristall- Mountain in die Weiße Wüste. Wunderbarer Offroad Abstieg in die WW.

Weisse Wüste/ Sahara




Die. 26.10.Nach einer Vollmondnacht in der Weißen Wüste sind wir weiter über die Western Desert Road nach Luxor. Weiterfahrt entlang des Nils nach Assuan.

Mi./ Do. 27./28.10. Von Assuan 300km nach Abu Simbel am Nasser Stausee. Der wohl berühmteste altägyptische Tempel, der mit Hilfe der UNESCO vor dem Verschwinden im Wasser gerettet wurde. Die spektakuläre Late- night- show war die lange An- und Rückfahrt von und nach Assuan wert. Die Fahrt konnte in beiden Richtungen nur im Konvoi mit Polizeischutz gefahren werden. Die Sudangrenze ist nicht mehr weit weg, aber es gibt hier keinen Grenzübergang in den Sudan. Wir müssen die Fähre von Assuan nach Wadi Halfa nehmen.

So. 31.10. Am Fr. waren wir bei der Polizei, um das notwendige Ausreisepapier für den Sudan zu erhalten. Sa. haben wir dann die Tickets für die Fähre nach Wadi Halfa erhalten. Gestern war noch ein wunderbarer Feluken- Segeltörn am Nil im Programm. Heute wird das Auto gepackt, da es morgen auf die Fähre geht. Die restlichen Bierdosen müssen noch versteckt werden.

Sa. 6.11. Nach einer abenteuerlichen 20 Std.- Überfahrt mit der Fähre am Montag nach Wadi Halfa warewn wir schnell durch den Zoll und fuhren mit dem Bus in ein einfaches Hotel. Die Fahrzeuge kamen dann am Mittwoch Mittag in Wadi Halfa an. Auf der Strecke entlang des Nils gab es einiges zu sehen. Den Tempel von Solep auf der Westseite des Nils. Anschließend sind wir eine sehr schöne Offroadstrecke entlang der Westbank bis Dongola gefahren. Dann ging es zu den Pyramiden von Karima und Merowe.


Die schwarzen Pyramiden in Meroe.

Heute Nacht hat uns die Polizei noch von einem Schlafplatz in der Wüste bei Atbara vertrieben. Wir sind dann in der Nacht noch bis zum Meroe Camp gefahren. Nach der Besichtigung der schwarzen Pyramiden in Meroe ging es dann noch bis Karthum. Es ist sehr heiß hier, sicher während des Tages bis 40 Grad und nachts kaum Abkühlung. Jetzt benötigen wir noch das Schreiben der deutschen Botschaft von Addis Abeba, da die Äthiopier zusätzlich zum Carnet noch ein Garantieschreiben der deutschen Botschaft in Adis benötigen, das das Auto in Äthiopien nicht verkauft wird! Wir hoffen, das wir das dann bald erhalten. Dann starten wir Richtung Äthiopien.
Kontaktperson für das Einreisepapier für Äthiopien ist Fr. Regina Werner, German Emb. in Addis Abeba. Gott sei Dank haben wir einen Laptop dabei und konnte die Zollproblematik in Assuan über das Internet erfahren. In Karthum haben wir dann das notwendige Zollpapier bei der deutschen Botschaft in Adis per E.mail anfragen können.


Do. 11.11.
Montag um 10:30 erhielten wir das ersehnte Einreisepapier für Äthiopien. Wir fuhren dann gleich los bis nach Gedaref. Die Landschaft war anfangs ziemlich eintönig. Vor Gedaref sahen wir dann die ersten Dörfer mit Strohhütten. Nach einer Hotelnacht mit Grillenplage ( habe 10 Stück im Zimmer erlegt) ging es dann zügig bis an die äthiopische Grenze nach Gallabat. Nach einer Stunde waren wir ohne Probleme in Äthiopien.
Wir fuhren noch offroad bis zum Tanasee, wo wir einen wunderbaren Platz zum relaxen bei Tim & Kim wussten. Ein holländisches Paar, die hier einen schönen Platz für ihr Resort gefunden haben. Nach 2 geruhsamen Tagen mit kühlen Nächten, war heute ein Besuch in Gongara mit einer alten Kirche mit gut erhaltenen Fresken aus den 12. JH. im Programm. Mittag ging es dann noch bis Gonder. Das alte Schloss ist sehenswert. Man meint man ist in Schottland,

Fr. 3.12. Wir sind nicht verschollen ! Mangels Internet in Äthiopien folgt längerer Bericht in Kürze. Wir sind jetzt in Kenia und haben vor 2 Tagen den Äquator überquert. Wir sind zur Zeit in den Bergen südlich des Mt. Kenia.

Sa. 4.12. Jetzt folgt die Äthiopienfortsetzung: Von Gonder sind wir südlich bis Bahir Dar, südlich am LAKE TANA. Nachmittags ein Ausflug zu den Wasserfällen des Blauen Nils. Trotz Berichte, das sich der Besuch nicht lohnen würde, waren die Wasserfälle trotzdem sehr interessant. Nur die 30km und zurück waren anstrengend, da die Piste in schlechtem Zustand war. Übernachtung im Ghion Hotel am Lake Tana. Weiter ging es südwärts bis Fiche. Der Abstieg von ca. 2000 Höhenmeter zum Nil war beeindruckend, vergleichbar fast wie der Great Canyon in den USA. Die Nacht campten wir im German Park Hotel mit tollem Blick in den Nil Canyon. Eine Deutsche vom Bodensee hat es mir ihrem äthiopischen Freund dort eröffnet. Nächste Station war dann Addis Abeba, wo wir uns beim Wim`s Holland House für einige Tage einquartierten.
Nachdem wir das Keniavisum und die COMESA- Versicherung erhalten haben, ging es weiter über Hosaina nach Sodo. Weiter bis Arba Minch. Der Besuch des Mechi Sar NP war unsere erste Begegnung mit den wilden Tieren Afrikas: Zebras, Kudus- Tuktuk- und andere Antilopenarten und vielen exotischen Vögeln.



Dort besuchten wir auch eine Krokodilfarm.
Weiter ging es über Konso nach Turmi in des Omo- Valley.

Markt in Tumri:




Der Einheimischenmarkt mit den Hama-Tribes war sehr beeindruckend. Leider verlangten die Einheimischen für jedes Foto Geld, was sehr störend war. Wir verzichteten auf eine weitere Fahrt zu anderen Volksstämmen, da das alles in der Zwischenzeit sehr touristisch vermarktet wird. Pro Tag sind sicher mehrere Hunderte Fahrzeuge mit Touristen in das Omogebiet unterwegs.
Auf unserem weitern Weg nach Süden folgte ein Stop am Lake Langano. Dort fanden wir eine wunderschönes Camp direkt am See. Im angrenzenden NP sahen wir unsere ersten Staußen- Vögel.
Südlich von Yabelo besuchten wir noch den Soda- Kratersee, bevor es zur Grenze nach Moyale ging. Der Übertritt nach Kenia war problemlos, wir mußten nur auf die Beamten warten, weil sie mindestens 2 Stunden zum Mittagessen benötigten.
Am nächsten Morgen starteten wir bereits um 5:00 Uhr zur gefürchteten Strecke nach Masarbit. Wir konnten diese Strecke in ca. 6 Std. bewältigen und das Auto blieb heil!
Aber die Piste war schon vom aller schlimmsten!
Nach einer erholsamen Nacht bei Henry`s Rest Camp in Marsabit ging es bis zum Samburupark ins dortige Camp. Übrigends geht die Pisten bis zur Südgrenze des Losai NP. Ab dort beginnt eine super neue Asphaltstrasse! Anschließend verbrachten wir 2 Tage im Samburu- NP.

Im Samburudorf:

Ein sehr beeindruckender Aufenthalt im Park mit vielen Zebras, Elefanten, Giraffen und unsere ersten Löwen sowie 3 Leoparden, die wir sehr gut fotografieren konnten!
Die Tiere hielten sich vorwiegend in der Nähe des Flusses auf.

Paarungstanz der Kronenkraniche, sind diese Vögel an Schönheit noch zu übertreffen?

Ein Abstecher in die Berge des Mt.Kenia war ein wildes Abenteuer.Von Archer`s Post fuhren wir östlich um den Berg. Eine wunderbarer Landschaft mit vielen Kaffee-, Tee- und Bananenplantagen. Wir fuhren in die Berge zur Castle Forst Lodge. Ein alte englische Hillstation. Ein 2 Tagesabstecher zu einer Berghütte unterhalb des Mt. Kenia war die reinste Regenwald- Schlammschlacht, wobei ich mir meine rückwärtige Trittstufe am Toyota abgerissen habe. Nach dem Bergabenteuer fuhren wir nach Nakuru und fanden einen Super Campground beim Hotel an den Tomas Falls. Abends noch ein Ausflug mit einem Masai zum nahen Hippopool. Unsere ersten Flußpferde!

So.12.12. Nach Nakuru fuhren wir weiter bis Ilkek und querten dann zum Hell`s Gate NP.
Auf wilden Pisten weiter über Narok in den Masai Mara NP. Westlich des Talek Gate fanden wir eine befahrbare Furt durch den Mara River und sparten uns daher einige USD- Scheinchen! Wir sahen Löwen und Leoparden aus nächster Nähe. Dank GPS und T4A war das navigieren im NP ohne Führer kein Problem.

In der Masai Mara:











Abends gabe es ein heftiges Tropengewitter. Der nächste Tag war dann die reinste Schlammschlacht auf aufgeweichten Pisten nach Westen nach Suna, nahe der Tansania Grenze. Wir fuhren noch bis Musoma am Victoria Lake zu einem traumhaft schönem Camp ganz im Westen am Ende der Halbinsel. Die frisch gefangenen Fische schmeckten dann besonders gut.
Nach einem Ruhetag fuhren wir wieder Offroad zum Ikoma Gate und querten die Serengeti nach Osten und dann nach Norden zum Klein´s Gate.

In der Serengeti:






Vom Gate bis Wasso folgten Schlammpisten vom Allerfeinsten! Die großen Büffel- und Gnuherden waren gerade unterwegs nach Süden in die Serengeti.





Über Sonjo fuhren wir zum Lake Natron. Der See mit den Millionen von Flamingos und der Mt. Lengai ist die beeindruckenste Landschaft, die wir bis jetzt gesehen haben!

Mt. Langai / Lake Natron:




Die Weiterfahrt nach Osten nach Longido ist in der Zwischenzeit auch kostenpflichtig. An den Distrikgrenzen kassieren die Masais ab: 40.- und 20.- USD.
Jetzt erholen wir uns für 2 Tage in Arusha in der Ilboru Safari Lodge (S3/20,985; O 036/41,155) und das für nur 20.- USD pro Nacht. Statt Camping gab uns der holländische Pächter ein Luxuszimmer, super freundlich! Die TOP- Adresse in Arusha!!


Fr. 17.12. Nach Arusha fuhren wir bis Hai und dann nordwärts auf Piste auf die Kilimanjarorunde. Wir wußten aber noch nicht, ob man den Kilimanjaro mit dem Auto umrunden kann. Wir hatten Glück und mit freiem Blick auf den Gipfel des Kilimanjaro!



Ab Tamwanga hatten wir überraschend eine neue wunderschöne Asphaltstrasse bis Manda. Übernachtung auf der Campsite des Lake Chala, an einem schönen Kratersee.
Nächster Stop in den Usambarabergen bei Lushoto auf dem spektakulärsten Campplatz unserer Reise, 1000m über dem Tal beim Talim Irente View Campground.

Siehe Foto: der Sonnenuntergang war dann auch noch spektakulär!





Nach 2 erholsamen Tagen an der Peponi Beach bei Pangani, haben wir heute Dar Es Salaam erreicht.




Sisalplantage und Baobab- Baum

Dort werden wir uns am Montag noch das Malawivisum holen. Als Österreicher muss ich mir das hier holen, da ich es nicht an der Grenze erhalte.
Weihnachten war an der Peponi Beach geplant, aber es ist uns dort zu warm, da es auch in der Nacht kaum kühler wird, daher werden wir uns in die Udzungwa Berge verziehen oder an den Malawi See.



Wir wünschen bereits jetzt allen Freunden, Bekannten und Interessenten meiner Webseite ein schönes Weihnachtsfest!
Mo. 27.12.
Weihnachten haben wir mit einem gewaltigen Regenguß im Eurekacamp in Lusaka verbracht. Wir sind in der Zwischenzeit in Livingstone in Zambia angekommen und haben heute den östlichen Teil der Victoriafälle besichtigt. Gewaltiger als wir uns vorstellen konnten! Längerer Bericht folgt in Kürze!

Fr. 31.12. Kasane /Botswana. Nach der Besichtigung der Victoria Fälle hatten wir noch eine Möglichkeit nordseitig zu Fuß im Wasser den Sambesi bis ca. Mitte der Fälle zu queren, da der Wasserstand noch nicht sehr hoch war. Von dort hatten wir einen tolle Tiefblick direkt an der Kante der Wasserfälle.



Nachmittag leisteten wir uns noch einen Flug mit einem Ultralight- Flugzeug und konnten dann erst die riesige Ausdehnung der Fälle aus der Luft sehen.




Da der Wasserstand des Sambesi noch nicht zu hoch war, waren auch die gesamten Fälle gut sichtbar und der „donnernde Rauch" hat noch nicht die Sicht versperrte. Von Livingstone fuhren wir bis Kasangula und überquerten den Sambesi mit der Autofähre und waren somit in Botswana.
Wir haben in Kasane Iris und Achim kennengelernt, die uns gute Tips für Nord- Namibia gegeben haben. Weiters haben sie uns 10km südlich von Kasane in das Senyati Safari Camp gelotst.



Eine TOP- Adresse, da man mitten im Busch campt und man abends auf der Veranda vor einem beleuchteten Wasserloch sitzt und jeden Abend die Elefanten und andere Tiere beobachten kann, die zum Trinken kommen!
In der Nacht bekommt man noch Besuch von Elefanten , Hyänen und Büffel, die direkt durchs Camp streifen. Einfach großartig! Heute geht es ab in den Chobe NP, wo wir in der Wildnis Sylvester feiern werden ! Wünschen allen einen GUTEN RUTSCH!

Mo. 3.1. Wir sind von Kasane in den Chobe NP. Haben an der Waterbank mit Elefanten rund um das Auto Sylvester gefeiert und sind am 1.1. weiter in den Chobe NP eingefahren, um nach Maun zu kommen. Jetzt hat uns aber das Regenwetter voll erwischt und sind daher aus dem NP wird zurück, da die Sandpisten alle unter Wasser standen. Wir haben daher umdisponiert und heben uns Botswana für später auf. Jetzt sind wir über Rundu in Nord- Namibia entlang der Angolagrenze auf den Weg zu den Epupafälle ganz im Norwesten. Dort treffen wir Robert aus STA der seinen Toyo nach Namibia verschifft hat. Wir wollen zusammen den Norden erkunden und uns dann an der Skeleton Coast nach Süden vorarbeiten.
Daher werdet Ihr von uns die nächsten 2-3 Wochen nichts mehr hören, denn auf der Strecke bekommen wir vielleicht erst wieder in Swakopmund Internet.

Fr. 21.1. Swakopmund: Wir haben, wie vereinbart Robert und Katja an den Epupa Falls getroffen und sind dann nochmal ueber Opuwo zum Einkaufen und Tanken gefahren. Natuerlich war noch ein Besuch in einem Himbadorf angesagt.







Anschließend sind wir über den Van Zyl`s Pass nach Westen gefahren. Der Pass hat es in sich! Offroad an der Grenze des noch fahrbaren!





Gut das wir mit 2 Fahrzeugen unterwegs waren, so konnten wir uns gegenseitig einweisen. Dann ging es entlang des Marienflusses nach Norden bis zum Syncro Camp an der Angolagrenze. Eine unberührte Traumlandschaft.








Dann auf einer anderen Piste zurück und über die Hartmannberge wieder hoch bis an die Grenze von Angola. Eine Dünenlandschaft mit vielen Wildtieren. Entlang den Dünen ging es nach Süden zum Purros Camp zum Hoarusib River, wo wir 3 Löwen entdeckten. Nach einer Wartezeit von 2 Std. beobachteten wir sie, wie sie eine Oryx-Antilope zerlegten.







Nachdem uns ein ziemlich ärgerlicher Elefantenbulle die Weiterfahrt durch den Canyon verwehrte, fuhren wir diese erst einen Tag später westwärts an die Grenze des Skeleton Coast NP. Entlang der NP- Grenze bis zum Elephant Song an den Hoanib River.Im Flussbett versuchten wir bis an die Küste vorzudringen. Es scheiterte auf halber Strecke an undurchdringlichem Gebüsch im Delta nahe der Küste. In vielen der gefahrenen Flussbette, die fast alle trocken waren, konnten wir viele Tiere erspähen. Über Sesfontein fuhren wir immer auf wilden Pisten, die wir dank T4Africa gut fanden, weiter über Palmweg nach Twyfelfontain zu den Felsgravierungen der San. Absolut sehenswert!





Leider sahen wir keine Nashörner, die haben sich alle in die kühleren Bergtäler verzogen, die sind aber nur zu Fuß erreichbar. Daher machten wir einen Abstecher in den Etosha Pan NP.







Leider hat uns dort Regen erwischt und wir sind schleunigst wieder in den Westen zum Brandberg und an die Spitzkoppe gefahren. Einfach unglaublich schöne Wüstenstrecken!




Nach Querung der Wüste ging es dann entlang der Skeleton Coast bis nach Swakopmund. Ein Besuch einer Robbenkolonie war sehr beeindruckend, aber dort hat es bei 100.000-senden von Tieren ganz schön gestunken. Jetzt sind ein paar erholsame Tage in Swakopmund angesagt.

Sa. 22.1.
Swakopmund: habe noch ein paar Bilder eingefügt.

Die. 25.01. Nach einer Runde durch den Naukluft Park sind wir wieder zurück in Swakopmund. Wir besuchten die Blutkuppe und sahen im Süden des Parks größere Herden des sehr scheuen Hartmannschen Bergzebras und die ersten Köcherbäume.



Dann gab es noch ein erfrischendes Bad in der Springbok Pan! Und das mitten in der Wüste!



Nach Besichtigung der Salzlagune in Walvis Bay und ein Abstecher in die Dünen der Namib sind wir wieder in Swakopmund.





Do.27.01. Von Swakopmund nach Walvis Bay enlang der Küste nach Süden nach Sandwich Harbour und durch die Dünen der Namib- Wüste wieder zurück nach Walvis Bay.

 






Für diese Tour ist ein Permit notwendig, genauso wie für den Naukluft Park und Strecken in den Skeleton NP. Diese Tour haben wir in Begleitung von Ernst Ritter aus Swakopmund unternommen ( da man diese Tour nur mit 2 Fahrzeugen machen sollte). Das war ein wirkliches Offroad- Highlight! Entlang der 100 m hohen Dünen mit teilweise nur einigen Meter Abstand von den Atlantikwellen entfernt kann man nur bei Ebbe unternehmen. Es sind durch Unachtsamkeit und ohne Berücksichtigung der Ebbe- und Flutzeiten schon einige Fahrzeuge im Wasser versunken, da sie nicht mehr rechtzeitig geborgen werden konnten!
Die Rückfahrt über die bis zu 150 m hohen Namibdünen war besonders spannend, da die Sandverhältnisse wegen der wechselnden Windrichtungen sehr unterschiedlich waren. Die Auf- und besonders bis 100m Dünen Abfahrten bei bis ca. 50 Grad Neigung war schon ein besonderer Nervenkizzel! Aber Ernst kennt die natürlich als Einheimischer! Der Atlantikwind legt auch noch in den Dünen Spuren der ersten Besiedler und Gräber frei. Die ältesten Siedlerspuren sind mindestens 2500 Jahre alt. Nochmal ein herzlicher Dank an Ernst, für die tolle Tourbegleitung!







Jetzt ist mal ein Abstecher nach Windhouk geplant, da das Auto einen Ölwechsel und Abschmieren notwendig hat. Auch die beiden Heckreifen sind nach 20.000 km über viele steinigen Offroadstrecken ziemlich am Ende.

Sa.29.01. Von Swakopmund sind wir bis zum Kuisib-Pass gefahren und haben dort einen schönen Ausichtspunkt als Schlafplatz gefunden.



Nun sind wir in Windhoek angelangt und haben in Elisenheim eine schöne Campside gefunden. Am Dienstag habe wir einen Werkstattermin für Ölwechsel und Abschmieren. Außerdem sind neue Heckreifen notwendig. Die zu Hause neu aufgezogenen Goodrich MUD mit neuem Profil sind nach 20.000 km am Ende. Ich hoffe, das ich noch das alte Profil bekomme, mit denen fahre ich sicher die doppelte KM-Entfernung. Die Reifenhändler hier vor Ort haben die gleichen schlechten Erfahrungen mit den neuen MUD. Die alten Profile werden leider nicht mehr hergestellt! Sind in Deutschland auch nicht mehr zu erhalten.

So.30.01. Wir sind jetzt in Windhoek und haben dort Traudl und Udo mit Hund Ifa getroffen und gute Tips erhalten- Danke!

Die.01.02. Heute war das Auto bei Fa. Ezold in Windhoek in der Werkstatt. (Sehr sorgfältige Werkstatt, ist für HZJ zu empfehlen!) Ölwechsel und alle Nippel abschmieren. Dabei haben wir festgestellt, daß alle Radlager nachgestellt werden mussten. Das kommt von den vielen Offroadstrecken. Reifen müssen wir noch suchen, die Größe 255/85 R16 gibt es hier nicht. Während der Wartezeit haben wir einen Bummel durch die Stadt gemacht und im alten Bahnhof das Eisenbahn- Museum besichtigt. Schönes Museum und viele Fotos und Informationen aus der Zeit bis 1914- Deutsch Südwest!
Sa. 12.02. Die Weiterfahrt ging von Windhoek nach Rehoboth und über Solitaire nach Sesriem. Wir buchten eine Übernachtung auf der Campsite in Sesriem, damit hatten wir statt einem Tagesticket ein 24 Std.-Ticket für Sossusvlei. Wir kamen Mittag nach 20 km an eine Furt, an der sich beiderseits bereits etliche Auto stauten. Der Wasserstand des Tsauchab Rivers war innerhalb kurzer Zeit um 1 Meter gestiegen, dadurch war eine Durchfahrt nicht mehr möglich.
Die Gewitterregen waren am Vorabend in den Bergen sehr heftig. Nach einer Wartezeit von 2 Std. war die Durchfahrt dann möglich.



Wir fuhren bis Sossusvlei und wanderten über die Dünen bis in das Deadvlei. Das Fotomotiv in den roten Dünen! Ein ausgetrockneter See mit verdorrten Bäumen. Wir beschlossen am nächsten Tag zum Sonnenaufgang nochmals hier her zu kommen! So standen wir bereits um 5:15 Uhr am Parkeingang und erlebten einen wunderschönen Sonnenaufgang in den roten Riesendünen im Deadvlei.

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Frühstück gab es dann am 4x4- Parkplatz, in Sossusvlei 5km weiter in den Dünen, die nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen sind. Kaum hatten wir unseren Kaffee eingeschänkt, kamen die Ranger und forderten uns zum sofortigen verlassen der Dünen auf, da das Wasser käme! Wir verstanden erst bei der Ausfahrt nach Sossusvlei, was das zu bedeuten hatte. Nach 3 km kam uns Wasser auf der Piste entgegen.



Über die Dünen erreichten wir dann den Parkplatz bei Sossusvlei. Durch das viele Wasser hatte sich ein großer See gebildet, der jetzt übergelaufen ist und das Sossusvlei mit Wasser füllt. Das passiert alle Jahre wieder, wenn die Regenzeit wie in diese Saison heftiger ist, als normal. Das Sossusvlei ist dann für einige Monate nicht mehr befahrbar. Wir hatten demnach Glück, das wir einen der schönsten Plätze Namibias noch besuchen konnten.
Von Sesriem ging es dann entlang der Tirasberge nach Lüderitz. Ein altes von Deutschen gegründete Städtchen an der Skeleton Cost. Nach einer ausgiebigen Rundfahrt über die Halbinsel besuchten wir noch die Geisterstadt Kolmanskop. Eine Diamantenstadt aus der Gründerzeit, die in den 30iger Jahren aufgelassen wurde.
Anschließend wollten wir den Fishriver Canyon besuchen. Da durch den hohen Wassestand des Orange River die Fähre zum Richterfeld NP geschlossen wurde, machten wir einen Umweg über Ai-Ais. Da es dort ca. 40 Grad heiß war, traten wir die Flucht nach vorne an, um so schnell wie möglich wieder an die kühlere Atlantikküste zu kommen. Wir fuhren in Noordeewer über die Grenze nach Südafrika bis nach Springbok.
Durch das durch die Blumenwiesen berühmte Namakwa Land ( Im Süd- Frühjahr: August/ September) ging es weiter bis Port Nolloth und dann offroad immer entlang der Küste des neuen NP bis Vredenburg, wo wir uns jetzt am Strand von Langebaan für ein paar Tage Rast gönnen!




Was meinst Du, hat der uns gesehen?--  Ich schaue mal -- !

Wir haben jetzt noch 100 km bis Kapstadt, dem geplanten Endpunkt unserer Transafrikatour!
Eines haben wir bereits jetzt beschlossen: das Auto bringen wir bis Ende März zurück nach Windhoek, wo wir es einstellen werden. Wir werden im August zurückkehren, um nochmal eine große Runde durch Namibia und Botswana zum machen, bevor wir es nach Deutschland zurück transportieren. Der Afrikavirus hat auch uns angesteckt!
Jetzt werden wir noch ausgiebig den Süden Südafrikas erkunden.

So. 13.02. Wir haben heute Kapstadt in Südafrika erreicht! Das war das Ziel unserer Reise, die bis heute genau 4Monate und 1 Tag gedauert hat. Experten schwärmen von der Welt schönsten Stadt. Das was wir heute gesehen haben, war schon sehr beeindruckend. Der Tafelberg ohne Nebel, bei ca. 25 Grad und wolkenlosem Himmel! Wunderschön war auch noch die Fahrt bis zum Kap der Guten Hoffnung hoch über der Küste. Wir sind heute auf dem Miller`s Point Camp an der Seaforth Beach gelandet und haben uns zur Feier des Tages ein Prowns Curry genehmigt. Wir sind schon zufrieden, wenn man nach 4 Monaten und 1 Tag und rund 25.000 gefahrenen km gesund hier ankommt. Das Auto ist super gelaufen, trotz aller zum Teil schon heftigen Offroadstrecken, die ich ihm abgefordert habe und kleine Schrammen lassen sich leicht reparieren. Und einen Dünnpfiff kann man zu Hause auch bekommen.
Wir sind trotz der langen Strecke noch top fit und haben noch einiges vor uns, wir wollen noch nicht nach Hause!
Wir bedanken uns bei allen interessierten Leser unserer Zeilen und können jeden nur ermuntern, selbst solch eine Reise zu planen und durchzuführen!

Ihr werdet weiter von uns hören und Fotos kommen noch nach!
Mo. 14.02. Noch ein Nachtrag zum gestrigen Tag: Vor unserer Abfahrt von Langenbaan nach Kapstadt wollte ich noch die Vorder- gegen die Hinterreifen tauschen. Den neuen, extra für diese Reise gekauften hydr. Wagenheber habe ich einmal in Äthiopien benötigt. Gestern hat er seinen Dienst versagt. Er ließ sich nicht mehr hoch pumpen. Na wunderschön, wenn ich denke, das ich ihn irgendwo in der Pampa benötig hätte und keinen Reifen mehr wechseln hätte können. Hallo Freunde bei der Tourfactory, das ist keine gute Werbung für von Euch verkaufte " Qualität"!
Und noch eine Storry zum gestrigen Tag: Am Parkplatz am Kap stand vor mir ein BMW- Motorrad mit M-Kennzeichen. Das wäre ja nicht verwunderlich, denn es gibt doch einige, die ihr Motorrad hier her fahren. Es war aber eine ziemlich brandnaue S1000 RR mit 200 PS! und keine Enduro. Da kam der Fahrer an und erklärte mir, das dieses Motorrad mit einigen anderen von BMW im Container nach Kapstadt gebracht wurde. Es gibt nämlich heute hier die Pressevorstellung der neuen K 6 Zylinder. Die Motorrad- Fachpresse der Welt ist dazu heute in Kapstadt versammelt.
Während ich mich mit dem BMW- Werksfahrer unterhielt, wir standen 2 Meter vor meinem Auto an seinem Motorrad und ich wollte gerade die BMW fotografieren, kam ein ausgewachsener Affe an meine Autotüre und war im Inneren durch mein offenes Fenster verschwunden. Ich konnte ihn gerade noch fotografieren, wie er in mein Auto sprang. Hatte vergessen, daß das Fenster auf der Fahrerseite offen war. Er wühlte auf der Beifahrerseite in der Plastiktüte und ergattert 2 Päckchen Erdnüsse, die wir darin hatten. Ich riß die Fahrertüre auf, konnte aber nicht ins Auto, da dieses Mistvieh zähnefletschend im Auto rum tobte, da er nicht raus konnte, weil ich vor der offen Fahrertüre stand. Der Zündschlüssel steckte ja im Zündschloß und ich konnte daher keine weitere Türe öffnen, da ich Respekt vor seinem Gebiss hatte. Ich rannte auf die Beifahrerseite und klopfte mit der flachen Hand auf die Scheibe, bis dieser Affe mit meinen Erdnüssen aus dem Auto sprang. Na ja, kein weiterer Schaden war entstanden. Man sagt mir ja nach, das ich ein planvoller und vorsichtiger Mensch sei, aber die neue BMW machte mich unvorsichtig! Jetzt haben meine Motorradfreunde in Ellbach was zum Lachen!
Nachträglich fiel mir ja noch ein, das ja gestern der 13. war!

Nachtrag von Heute: Nahe unseres Camps ist eine Pinguinkolonie zu besichtigen, da gab es Hunderte der possierlichen Tiere. Anschließend sind wir nach Kapstadt gefahren und haben einen neuen Wagenheber gekauft. In einer Werkstatt haben wir noch ein ausgeschlagenes Lenkkopflager festgestellt. Werden morgen zu Toyota fahren, um zu sehen, ob man das nachstellen kann.

Do. 17.02. Nach 4 wunderbaren Tagen in Kapstadt sind wir heute weiter gefahren. Am Tafelberg hatten wir traumhaft schöne Sicht auf die Stadt und die Halbinsel.

Da das Wetter auch hier anders sein kann, erlebten wir seit gestern. Sturm von Süden und Wolken über dem Tafelberg.

Die Spurstange wurde neu eingestellt, aber neue Reifen haben wir nicht bekommen. Die fast abgefahrenen haben wir jetzt vorn montiert. Die werden sicher noch die nächsten 5 T. km zurück bis Windhoek halten. Wir sind von Kapstadt über die Weinorte Stellenbosch und Franschhoek wieder zurück an die Küste zur Walker Bay gefahren. Das Wetter ist nach wie vor stürmisch.

ACHTUNG: an Alle, die nach Namibia / Südafrika fahren- Reifen in der Größe 255/85 R 16 sind weder in Namibia noch in Südafrika zu bekommen!


Sa.19.02. Nach dem Besuch des Bontebok NP fuhren wir auf schöner Bergstrecke über 2 Pässe von Swellendam bis Oudtshoorn.

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Fr. 18.02.Wir waren heute am Cape Agulhas, am südlichsten Punkt von Afrika! Das haben wir zur Feier des Tages mit einer Flasche Schampus begossen. Dann ging es nordwärts bis Swellendam.

Mi. 23.02.Nach 2 wunderbaren Tagen in den Groot Swartbergen sind wir östlich. durch die Baviankloof Wilderness Area über Port Elizabeth nach Addo in den Addo Elephant NP gefahren.
Jetzt der Reihe nach: Von Oudtshoorn gings es nach Norden zu den Cango Caves. Diese Tropfsteinhöhlen sind absolut sehenswert! Weiter über den Swartbergpass nach Prince Albert und wieder zurück nach Oudtshoorn. Eine Rundfahrt durch die Berge, die Alpencharakter haben. Die Paßstrasse über den Swartberg ist vergleichbar mit den Grenzkammstrassen in Frankreich. Die Fahrt durch die Baviankloof Wilderness Area war SPITZE, richtig für den Toyo geeignet! Auf ca. 100 km vollkommen einsamen Schotterpisten, fast nur einspurig befahrbar, durch Schluchten, über steile Pässe mit atemberaubenden Tiefblicken. Die Strecke forderte volle Konzentration, da keine Abschnitte abgesichert waren und die Pisten wirklich abenteuerlich in die Berghänge angelegt wurden.
Der Addo Elephant NP war dagegen etwas enttäuschen. Die Straßen durch den Nationalpark teilweise asphaltiert und wenige Tiere zu sehen. Kein Vergleich mit den Parks, die wir in den anderen Ländern Afrikas gesehen haben.
Was wir bis jetzt von Südafrika gesehen haben, sind schöne Landschaften, viel Farmland, aber hier kommt kein Afrikafeeling mehr auf. Wir werden uns daher langsam wieder in Richtung Kalahari und Namibia orientieren!
Sa. 26.02. Von Addo sind wir nördlich über den Suurberg Paß zum Darlington Dam auf teilweise sehr rustikalen Gravelroads durch eine schöne Berglandschaft gefahren. Auf dem Weg besuchten wir noch Ann`s Villa, ein Farmhaus von 1866 das jetzt als Museum erhalten ist. Durch Steppenlandschaften mit vielen Kakteen sind wir jetzt im Camdeboo NP angelangt. Eine Landschaft die dem Monument Valley in den USA ähnelt. Wir erhielten die Genehmigung der NP- Verwaltung auf 4x4 Pisten bis hoch in die Berge zu fahren. Einsame beeindruckende Landschaft mit den seltenen Bergzebras,  Kudu- und Springbokherden. Schon hat sich bei uns das Afrikafeeling wieder eingestellt!
Das Wetter ist traumhaft schön- trockene Spätsommerluft mit vielen Kumuluswolken.

Die. 1.03.Von Graaff- Reinet fuhren wir nördlich auf der Owl-Route teilweise auf Gravelroads durch die wunderbare Berglandschaft des südafrikanischen "Monument Valley" über den Kompasspass zum Gariep Damm an Orange. Ein Naturreservat am Stausee des Orange. Nach einem Abendgewitter gab es einen farblich wunderschönen Sonnenuntergang.



Wir fuhren dann aber weiter, da es durch den Hochwasserstand des Orange viele Fliegen gab. Durch die Diamantenorte Koffiefontein und Jacobsdal sind wir in Kimberley angekommen. Auf der Strecke durch sehr weitläufiges Farmland ist aufgefallen, das viele Farmen verlassen sind. Einheimische Weiße  erzählen uns, das hier die Farmer versuchen das Land zu verkaufen! Es hat hier schon etliche Morde an weißen Farmern gegeben. Droht hier jetzt eine ähnliche Entwicklung wie in Simbabwe?
Stattliche Stellen werden nur mehr von Schwarzen besetzt. Die Weißen werden zunehmend arbeitslos. Immobilien sind nicht mehr viel Wert. Die Weißen versuchen ihre Besitzungen zu verkaufen.
In Kimberley haben wir das größte von Menschen gegrabene Loch der Erde besichtigt: das "Big Hole", der ehemaligen Diamantenmine von Kimberley, die 1914 aufgelassen wurde- heute ein beeindruckendes Monument des frühen Diamantenrausches. Das Loch war 1914 bis zu 1000 m tief, hat sich jetzt aber mit Grundwasser aufgefüllt.





Mi. 2.03.Wir übernachteten am Caravanpark nur 2 min zu Fuß neben dem Great Hole. Wir wollten anschließend zu Fuß in die Innenstadt. Überraschend für uns war, das die Campmanagerin ( eine Farbige) uns dringend davor abgeraten hat, es sei nicht sicher genug! Wir sollten lieber mit dem Auto fahren.
Anschließen sind wir westwärts Richtung Upington am Orange River gefahren. Die Landschaft hat sich in ein weitläufige Savanne geändert. Hier beginnt die Kalahari. Der Orange hat zur Zeit Hochwasser und ist eine braune Brühe. Die Regenzeit ist dieses Jahr viel stärker als in den vergangenen Jahren. Übernachtet haben wir in einer Weinfarm. Die Weinfarmer sind darüber nicht sehr glücklich, da sie jetzt mit der Weinlese beginnen und der Regen tut den reifen Trauben nicht gut. Den Wein haben wir noch nicht gekostet, die Trauben sind aber sehr süß.

Do. 3.03.Von Upington fuhren wir in den Augrabies NP, um die Wasserfälle des Orange River zu sehen. Gewaltige Wassermassen stürzen zur Zeit in einen Schlucht. der höchste Wasserstand war Mitte Januar. Da war er noch 6 m höher und hat ziemliche Überschwemmungen verursacht. Viele Weinbauern haben großen Schaden erlitten, da die Weinfelder nahe der Ufer angelegt sind.

Wir fuhren zurück nach Upington und nordwärts bis zum Transfontier NP. Haben abends mal einen kurzen Abstecher in den Park gefahren. Wir konnten 2 Nächte im Park vorbuchen. Schau ma mal, was wir drinnen für Tiere vorfinden. Wir hoffen zumindest die schwarzmähnigen Kalaharilöwen zu finden.



Die. 8.03. Wir buchten 2 Nächte im Main Camp in Twee Rivieren, da in Nosob keine Plätze frei waren. Am Abend hatten wir dann doch Glück und konnten 2 Nächte in Nosob buchen. Früh am Morgen fuhren wir dann in den NP. Wir sahen wirklich große Herden von Oryx- Sprinkbok- und anderen Antilopenherden. Gnus und verschiedene große Vogel waren zu sehen. Weiters Schakale und Giraffen. Von Löwen haben wir nur die Spuren gesehen. Abends vom Nosob Camp fuhren wir vor Gate- Schluß um 19:00 Uhr noch eine kurze Runde in den Park. 5 min bevor wir das Gate erreichten, saß neben der Piste der erhoffte Kalaharilöwe in voller Pracht mit seiner imposanten schwarzen Mähne! Unser Glück war dann vollständig, als wir dann noch ein paar Fotos machen konnten.

Ein paar Fotos aus der Kalahari:

Der König der Kalahari!




Schakal greift Sekretär Vogel an!















Am nächsten Tag fuhren wir bis Union`s End und wieder zurück nach Nosob, da es von Union`s End keinen Grenzübergang nach Namibia gibt. Wir wollten am nächsten Tag über Mata Mata nach Namibia ausreisen.
Der frühe Game Drive bescherte uns dann noch eine Löwenfamilie! Fazit: der Transfrontier NP war absolut Spitze. Bis Mata Mata führen wir durch eine grüne Kalahari, mit unglaublich schönen Grüntönen bis zu silberfarbigen Grashängen auf den sonst roten Sanddünen!



Wir übernachteten im Köcherbaumwald nördlich von Keetmanshoop.



Die letzten 400 km bis Windhoek fuhren wir auf Asphalt.
Das war unsere letzte Etappe: nach fast5 Monate und 30.000 gefahrenen Kilometern, sind wir in Windhoek vorerst am Ende unsere Reise angekommen.
Wie heißt der Spruch: Alles hat ein Ende- nur die Wurst hat 2!
Es wir eine 2. Reise ab August geben.
Wir haben jetzt noch einige Tage Zeit in Windhoek, werden das Auto vom Staub und Sand reinigen, Ölwechsel durchführen und dann den Rückflug buchen.

Mi. 9.03. Wir haben für kommenden Mittwoch den 16.03. unseren Rückflug gebucht: Windhoek- München nonstop mit Air Berlin für € 361.- !!! Hallo Freunde, für diesen günstigen Flugpreis könnt Ihr doch auch mal dieses Land mit seiner fantastischen Natur ansehen?

Do. 17.03. Wir sind wieder zurück in Deutschland. Für eine Nachlese und Fazit dieser Reise folgt in Kürze ein längerer Bericht!
Do. 24.03. Nach einer Woche zu Hause sind die Eindrücke von 5 Monate Trans- Afrika noch lange nicht verarbeitet. Jetzt sind erst mal die vielen Fotos zu bearbeiten, aus zu sortieren und für einen Vortrag zusammen zu stellen. Meine Bekannten sind natürlich schon sehr gespannt auf unseren Erlebnisbericht und wollen auch noch mehr Fotos sehen! Das wird noch einige Zeit dauern! Zumindest konnte ich während der Tour einige in die Homepage stellen. So sah mein Arbeitsplatz aus:




Mi.4.05. Nach einigen Wochen der Wieder- "Eingewöhnung" in das Alltagsleben, jetzt eine Zusammenfassung.
Wir sind in 5 Monaten von Mitte Oktober 2010 bis Mitte März 2011 über 31.000 km von Bad Tölz bis Südafrika gefahren. Auf dieser Strecke hat mein Toyota im Durchschnitt kaum mehr als 16 l Diesel auf 100 km benötigt. Ich hatte eigentlich mit mehr Verbrauch gerechnet, da doch ca. 30% Offroadstrecken und auch viele Pisten und Sandstrecken dabei waren! Bis auf 2 Reifenpannen gab es keine größeren techn. Probleme. Vor dem Start der Reise habe ich 4 neu Reifen montiert. BF Goodrich MUD Terrain. Da ich das alte Profil nicht mehr bekam, habe ich auf der Hinterachse die 2 BF Goodrich mit dem neuen Profil montiert. Die neuen Profile waren aber nach 25 T.km derart abgefahren, dass ich 2 neue Reifen suchte ( das neue Profil ist wesentlich schlechter als das alte und ist auch zu weich und hat keine gute Spurstabilität). Das größte Problem war die Reifengröße von 255/85 R 16. Diese Reifengröße war im Süden von Afrika nirgendwo zu bekommen. Nachdem jetzt auch in Deutschland diese Größe nicht mehr verkauft (hergestellt?) wird, sollte bei einer Planung auf die Größe 265/75 R 16 umgerüstet werden! Ich konnte noch 2 neue Toyos in der alten Abmessung im Internet ergattern. Damit ist die nächste geplante Reise im August 2011 ohne Umrüstung gerettet!
Wie Ihr ja mit verfolgt habt, haben wir das Auto in Windhoek stehen gelassen und planen ab Mitte August eine 2. Südafrikarunde. ( Siehe dazu unsere neue Reiseplanung).
Der Flug mit Air Berlin nonstop von Windhoek nach München für nur € 361.- war unschlagbar billig. Hoffen das wir zu gleichen günstigen Bedingungen wieder im August nach Windhoek fliegen können. Das Auto steht in der Nähe des Flughafens auf einer deutschsprachigen Farm- hoffentlich auch sicher!
Geplant haben wir den Containertransport eines 2. Autos nach Walvis Bay und wollen mit 2 Autos die oben grob geplante Route fahren. Dafür haben wir ca. 3 Monate eingeplant.

Fazit unserer Transafrika- Tour Okt.2010- März 2011:
Reiseroute/Reisezeit:

Da wir von Okt.- Dez. 2009 über den Balkan, Türkei, Syrien, Jordanien, Sinai, durch die Sahara bis Luxor und wieder zurück gefahren sind, wollten wir uns die ersten 5000 km ersparen. Daher planten wir die neue Fähre von Venedig nach Alexandria zu buchen. Wir haben bis Anfang Oktober gearbeitet, dadurch war auch der Startzeitpunkt ab Mitte Oktober vorgegeben. Die Ostroute erschien uns landschaftlich attraktiver und auch politisch sicherer.
Damit war auch diese Entscheidung gefallen, wir fahren lieber die Ostroute als die Westroute.

Visas/Geld:

Wir haben uns zu Hause das Visum für Ägypten besorgt. In Kairo mußten wir erst auf die deutsche/österr. Botschaft, da wir für das Sudanvisum ein Einladungsschreiben der Botschaft benötigten. Das Sudanvisum bekamen wir dann noch am gleichen Tag. Wir holten uns in Kairo dann auch das Äthiopien Visum, das wir am folgenden Tag erhielten. In Assuan kam dann die Überraschung, als wir durchs Internet erfuhren, das Äthiopien zusätzlich zum Carnet de Paassages an der Grenze bei der Einreise ein Garantieschreiben der jeweiligen Landesbotschaft aus Addis Ababa forderten. Es saßen ca. 20 Touristenfahrzeuge im Niemandsland an der Grenze Sudan/Äthiopien fest und hatten dort keinen Internetempfang. Wir haben dieses Schreiben in Karthum per E.mail angefordert. Die deutsche Botschaft in Addis war sehr hilfsbereit und sandte des angeforderte Schreiben innerhalb eines Tages per E.mail! Ein seltener Fall von schnellen und unkonventionell arbeiteten Beamten in Deutschland! Auf diesem Wege nochmal ein herzlichen Dank an die deutsche Botschaft in Addis! In Addis holten wir uns das Keniavisum. In Tansania mußten wir nach Dar Es Salaam, da ich als Österreicher ein Visum für Malawi benötigte, das ich an der Grenze nicht bekommen könne.
Alle weitere Visas gab es an den Grenzen. Wir hatte ausreichen Bargeld in € und USDollars dabei. Hatten aber Probleme Banken zu finden, die das Bargeld in Landeswährung wechselten. An den Grenzen mußten wir öfters am Schwarzmarkt zu einem schlechten Kurs wechseln. Weiter im Süden fanden wir dann zunehmend ATM- Bankomaten und konnten somit mit der Visacard Geld in Landeswährung ziehen. Die Nationalparks in Kenia und Tansania sind unverschämt teuer! Je weiter wir nach Süden kamen, umso billiger sind die Eintrittsgelder in die NP.

Klima:

Wenn man gesamt Afrika von Nord nach Süd durchfährt, passiert man zwangsläufig verschiedene Klimazonen. Ägypten und Sudan waren Ende Okt. und Anfang Nov. noch sehr heiß und es kühlte auch in der Nacht nur geringfügig ab. Äthiopien und Kenia waren durch die Höhenlagen in den Bergen sehr angenehm. In der Masai Mara und in der Serengeti hatten wir die ersten heftigen Tropengewitter.
In Tansania und Malawi war es heiß und durch die hohe Luftfeuchtigkeit auch ziemlich tropisch unangenehm schwül. Dank eingebauter Klimaanlage war das Fahren angenehm. Durch Sambia sind wir wegen der beginnenden Regenzeit schnell durchgefahren. Weihnachten in Lusaka und Sylvester in Botswana gab es auch durch die beginnende Regenzeit viel Wasser vom Himmel. Wir hatten daher die Länder Tansania, Malawi, Sambia und Botswana schneller als geplant durchfahren, um mehr Zeit in Namibia zu haben. Der Norden und Westen von Namibia waren im Jan. und Feb. von den kühlen Atlantikwinden sehr angenehm zu befahren. Feb. und Anfang März waren in Südafrika, speziell nach Kapstadt, entlang der Garden Route und nach Kimberley und zurück durch die Kalahari traumhaft schön! In Windhoek traf uns Mitte März wieder voll die Regenzeit. Deshalb beendeten wir Mitte März in Windhoek unsere Tour, um die Reise im August nach der Regenzeit und nach dem Südwinter wieder fort zu setzen.

Ünterkünfte auf der Strecke:

Bis auf wenige Ausnahmen haben wir immer in unserem ausgebauten Toyota geschlafen. Durch das Klappdach konnten wir auch oben schlafen, wenn die Nächte sehr heiß waren. Auf der Strecke sind wir, wenn es möglich war im Gelände "verschwunden". In den Nationalparks war das Campen nur in den Parkcamps möglich. Auf der Strecke gab es oft Campmöglichkeiten bei Farmen. Diese Information haben wir uns aus dem Internet aus Reiseberichten geholt. Da hat sich eine sorgfältige Planung ausgezahlt. Je weiter man nach Süden kommt, um so mehr gut organisierte Campingplätze sind zu finden. In Namibia und speziell in Südafrika sind sie auch in der Nacht bewacht. Nur einmal im Sudan sind wir unsanft von unsere "wilden" Schlafstelle von der Polizei vertrieben worden. Sie wollte nicht das wir im freien Gelände übernachten. Bauarbeiter hatten beobachtet, das wir in einem Kanalbaugelände verschwunden sind und haben die Polizei informiert.
Navigation:

Wir haben uns mit Hilfe von Reiseberichten, Reiseliteratur Reise-Know-How und die Karten der durchfahrenden Länder gut vorbereitet. Da wir nach Möglichkeit auch Offroad Strecken fahren wollten, war ein GPS Pflicht. Wir navigierten mit einem Panasonic CF-19 Toughbook- Notebook mit eingebautem GPS- Empfänger. Das hatte den Vorteil das der Monitor schwenkbar ist und wir es direkt am Amaturenbrett montieren konnten.



Das GPSmap 60CSx war nur montiert, um auf der Strecke schnell GPS- Punkte eingeben zu können. Auf dem Notebook habe ich die Garmin SW mit MapSource, damit haben wir zu Hause die Strecken vorgeplant und WorldMap installiert. Weiters Tracks4Africa, die sehr genau war, je weiter wir nach Süden kamen. Sogar die meisten Offroadstrecken und abgelegensten Pisten waren im T4A, auch in den NP! Navigiert haben wir mit dem Notebook, da wir Garmin N-Route SW installiert haben. Somit konnten wir den Laptop direkt als MovingMap in Echtzeit verwenden. N-Route zeichnet auch alle gefahrenen Strecken auf. Auf die Touratech SW haben wir verzichtet, die ist uns zu kompliziert! Internet- Verbindung war nur an wenigen Camps frei zugänglich. Wir besuchten daher öfters Intenet Cafes oder kauften uns USB- Sticks für den Internetzugang. War leider nicht sehr billig, da es kein Universal Modem gab und wir für jeden Provider ein Modem mit kaufen mußten.
Sicherheit/Kriminalität:

Wir waren zwangsläufig sehr vorsichtig, wenn wir Übernachtungsplätze suchten. Bis auf den einen Fall mit der Polizei im Sudan fanden wir immer Plätze im Gelände, wo wir ungestört Schlafen konnten. In Äthiopien war es sehr lästig, da wir ständig bei jedem Stop sofort von Leuten und Kindern umlagert wurden. Wir wurden ständig angebettelt. Wir suchten uns daher öfters Übernachtungsplätze in Hotelhöfen. Beim Einkaufen hatten wir immer das Auto im Auge oder es blieb einer im Auto sitzen. Vor den Supermärkten  gerade weiter im Süden gibt es meist Parkwächter, die für einen kleinen Obolus das Auto bewachten. Mit unserer langjährigen Reiserfahrung bekommt man zwangsläufig das Feeling, wo es unsicher sein könnte. Toi-toi-toi, bis auf einen Taschendiebstahl 2009 im Basar in Istanbul blieben wir bis jetzt ungeschoren! Auf 2 Strecken mussten wir in einem von der Polizei organisierten Konvoi fahren: Assuan- Abu Simbel und zurück, sowie in Kenia ab Isiolo. Nach wenigen Kilometer hat sich der Konvoi wegen den unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten wieder aufgelöst.
Notfallplanung:
Wir haben uns ausreichend mit Medikamente versorgt. Malariaprofilaxe gemacht und hatten einen Keramik- Wasserfilter dabei, aber nicht benötigt. Wir haben Mikropurpulver in unsere beiden 50 l Tanks gegeben und sind nicht krank geworden! Nach ein paar Tagen schmeckte es nicht mehr besonders- aber Bier gab es ja überall! Für einen eventuellen Notfall hatten wir ein SAT-Telefon dabei.

Hallo Afrika- wir kommen im August 2011 wieder!



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